Erhard-Junghans-Schule Schramberg: Schüler schaffen Begegnungen mit Herz

Mädchen der 9c an den Stationen „Murmelbild malen“ und „Gewürze riechen“
Schule- Klasse 9c der Erhard-Junghans-Schule gestaltete Spielstationen beim Sommerfest der Lebenshilfe.
- Ort: WfbM Waldmössingen in Rottweil – Zielgruppe waren die Beschäftigten der Werkstätten.
- Angebote wie Dosenwerfen, Torwandschießen, Memory, Ringewurf und Gewürze erraten kamen gut an.
- Besonders gefragt war das Murmelbild-Malen, zum Abschluss gab es kleine Preise.
- Seit 15 Jahren unterstützen Klassen der Schule die Sommerfeste, betont Lehrerin Nicole Marte-Nick.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mit viel Engagement und Kreativität beteiligte sich die Klasse 9c der Erhard-Junghans-Schule Schramberg am Sommerfest der Lebenshilfe Rottweil. In den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) Waldmössingen gestalteten die Schüler abwechslungsreiche Spielstationen für die Beschäftigten – und feierten dabei zugleich ein kleines Jubiläum: Bereits seit 15 Jahren unterstützen Schulklassen der Erhard-Junghans-Schule die Sommerfeste der Lebenshilfe auf diese Weise.
Zur Vorbereitung besuchte die Klasse bereits Ende vergangenen Jahres die Lebenshilfe, um einen Einblick in die Arbeit der Werkstätten, die Angebote und den Alltag der Beschäftigten zu erhalten. Dabei nutzten die Jugendlichen die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen – insbesondere zum Umgang mit Menschen mit Behinderung. Die Begegnungen halfen dabei, Berührungsängste abzubauen und neue Perspektiven zu gewinnen.
Kleine Preise
Mit diesen Erfahrungen im Gepäck planten die Schüler verschiedene Spielstationen für das Sommerfest. Ob Dosenwerfen, Torwandschießen, Memory, Ringewurf oder das Erraten von Gewürzen – die Angebote sorgten für viel Freude bei den Besuchern. Besonders beliebt war die Station, an der mit Murmeln bunte Bilder gestaltet wurden. Für alle, die die Stationen erfolgreich absolviert hatten, gab es zum Abschluss einen kleinen Preis.
„Es ist schön zu sehen, mit wie viel Offenheit und Freude unsere Schüler auf die Beschäftigten zugehen. Solche Begegnungen schaffen Verständnis und zeigen, wie bereichernd soziales Engagement für beide Seiten sein kann“, betont Lehrerin Nicole Marte-Nick, die den Besuch mit ihrer Klasse koordiniert hat.