Erhard-Junghans-Schule besucht Rathaus: Warum gibt es keinen KFC in Schramberg?

Achtklässler der Erhard-Junghans-Schule besuchten das Schramberger Rathaus.
EJSKürzlich besuchten zwei achte Klassen der Erhard-Junghans-Schule das Rathaus.
Im Großen Sitzungssaal, wo sonst auch der Schramberger Gemeinderat tagt, informierte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr die Gäste über die kommunalpolitische Gremienarbeit sowie über Aufgaben und Funktionen einer Stadtverwaltung.
Warum gibt es keine Filiale von KFC in Schramberg?
Die Schülerinnen und Schüler, die vorab Fragen vorbereitet hatten, waren sehr interessiert. Sie wollten sie zum Beispiel wissen, warum es in Schramberg keine Filiale der Restaurantkette „Kentucky Fried Chicken (KFC)“ gibt und ob der Waldsportplatz Raustein reaktiviert werden kann.
„Die Frage, ob eine Filiale der Restaurantkette „Kentucky Fried Chicken (KFC)“ nach Schramberg kommt, ist genau wie die Frage nach Mc Donald’s oder Burger King eine privatwirtschaftliche Entscheidung, liegt also nicht in der Hand der Stadt,“ so Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr.
Der Waldsportplatz werde von mehreren Vereinen und Schulen, unter anderem auch für Leichtathletik und die Bundesjugendspiele, genutzt, sei also schon „aktiv“, so die Antwort.
Der Waldsportplatz sei außerdem im Sportstättenentwicklungsplan enthalten. Dort gehe es darum, die in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen möglicherweise durch einen Sanitärcontainer zu ersetzen. Außerdem müssten die Laufbahn sowie die Sprung- und Wurfanlagen saniert werden, informierte die Oberbürgermeisterin.
Wie Schramberg in fünf Jahren aussehen könnte
Auch darum, wie Schramberg in fünf Jahren aussehen könnte, und warum Bolzplätze abends schließen, ging es in der Runde.
Lebhafte Diskussion
Nach einer lebhaften Diskussion und der Besichtigung von Büroräumen und Trauzimmer im Rathaus verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler.