Die Bilder vom Umzug
: Bestes Wetter für Narren in Aichhalden

Bei strahlendem Sonnenschein lud die Aichhalder Narrenzunft zum Rosenmontagsumzug. Narren, Hexen und Mottowagen – alle waren sie vor Ort.
Von
Yannick Wegner
Oberndorf
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Die größte Gruppe des Tages bildeten eindeutig die Aichhalder Hexen

Werner Weisser/ww-74@web.de

Die Festivitäten wurden einmal aufs Neue mit dem traditionellen Hexentanz eröffnet. Anschließend machten sich die Narren auf den Weg zur Umzugsaufstellung.

Den Anfang machte die heimische Narrenzunft, gemeinsam mit dem Musikverein Aichhalden. Eine stolze Zahl an Hanseln und Sauhirten verteilte Brezeln und Süßes an die Kostümierten. Die größte Gruppe des Tages bildeten eindeutig die Aichhalder Hexen, die einen eigenen Wagen mitführten. Auch die Erzknabberteufel ließen nicht auf sich warten und trieben in den Straßen ihr Unwesen.

Currywurst und Brause

Darauf folgte der Wagen der Bura-Clique aus Hinteraichhalden, in diesem Jahr als Hochseeschiff gestaltet unter dem pricklenden Motto Ahoi-Brause. Die Wagenbauer des FV Aichhalden feierten „75 Jahre Currywurst“, wobei der ein oder andere die scharfe Soße probieren durfte oder ein Bad im Gewürz für die Pommes nehmen konnte. Die Fußballer verkleideten sich zu diesem Zweck als Grillmeister oder Ketchupflaschen.

Viele Wagen mit dabei

Weitere spektakuläre Fasnetswagen schlossen sich an: darunter gleich drei aus dem benachbarten Waldmössingen. Die Heimbachquellfüchse ermittelten als „Sherlock Holmes“. Dagegen stand für die Weiherwasenhasen der Tag ganz unter dem Motto „allgäuverliebt“, sie brachten das Après-Ski-Gefühl mit zum Aichhalder Umzug. Auf den Werkstoff Holz setzten die Bruckstraßenbiber – ihr Mottowagen war einem Sägewerk nachempfunden. Die Herrenzimmerner „Wernersens“ posierten als Jäger, wobei auch einige Wildschweine ihren Wagen begleiteten.

Befreundete Zünfte dabei

Zünfte aus Nah und Fern nahmen bei den frühlingshaften Temperaturen am Umzug teil. Neben den befreundeten Tennenbronner „Pfrieme-Stumpe“, welche mit ihren farbenfrohen Kleidle begeisterten, konnten die Zuschauer auch das schaurige Treiben der Heiligenbronner Burgstallhexen mitverfolgen. Doch damit nicht genug – die Geistersteinhexen Locherhof mit eigenem Wagen und die Rottweiler „Reichstetthexa“ rundeten den Umzug ab.

Anschließend ging es für Narren, Hexen, Wagenbauer und alle anderen närrisch Gesinnten in die Josef-Merz-Halle, wo weitere Programmpunkte folgten. Nach der Ziehung der „Hexenlose“ konnten die Anwesenden den Abend auf der „Open-End-Party“ ausklingen lassen.

Der Rottweiler mit Biss
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