Da-Bach-na-Fahrt in Schramberg: Auch Dorothee Eisenlohr will den Rossgumpen bezwingen

Große Spannung herrschte bei der ersten Vollversammlung der Schramberger Da-Bach-na-Fahrer in der Szene64.
JauchDoch zunächst fanden die üblichen Tagesordnungspunkte der Versammlung statt.
Kanalfahrer-Chef Tobias Wernz ließ in seinem humorvoll vorgetragenen Bericht das vergangene Kanalfahrerjahr Revue passieren und erinnerte an die Highlights der vergangenen Fasnet und die vielen Aktionen.
Erste Umsetzungen beim Sicherheitskonzept
Im Anschluss erläuterte Wernz den geplanten Ablauf der kommenden Fasnet. Hinsichtlich des von der Stadt vorgegebenen Sicherheitskonzepts arbeiteten die Kanalfahrer nach Worten von Wernz mit Hochdruck an der Durchführung der Vorgaben.
So sollen die Beschilderung am Bach mit Hinweisen an die Zuschauer und Tafeln vor den Brücken wegen der geringen Durchfahrtshöhe bereits bei der diesjährigen Fasnet erfüllt werden. Bei den Tribünen sind die Hersteller, Statiker und Techniker an der Umsetzung der geforderten Unterlagen beschäftigt. Wernz hob aber auch kritisch hervor, dass diese zusätzlichen Arbeiten sehr viel Power erforderten.
Sechs neue Zuber lassen Bestand auf 42 anwachsen
Dem Bericht von Tobias Wernz folgte nach großem Applaus der Zuberzustandsbericht durch Zuberwart Michael „Kluv“ Rauch. Durch den Zukauf von sech neuen Zubern ist der Zuberbestand auf 42 bachnafahrtaugliche Zuber angewachsen.
Kassier Arno Jauch vermeldete für das Wirtschaftsjahr 2024 wieder einen kleinen Gewinn.
Erstmals eine Frau in den Ausschuss gewählt
Bei den Wahlen zum Da-Bach-na-Fahrer-Ausschuss verzichtete das langjährige Mitglied Dirk Rotthowe auf eine Neuwahl und so stellte sich bei den Da-Bach-na-Fahrern neben Marius Schäfer mit Ann-Kathrin Brantner erstmals eine Frau zur Wahl. Wernz betonte, dass dies ein absolutes Novum bei den Kanalfahrern ist und bei seinem Amtsantritt noch eine gewichtige Fraktion das Motto vertrat „Frauen gehören nicht in den Bach“. Die Versammlung quittierte die einstimmig erfolgte Wahl der beiden mit langem Applaus. Sven Kindler vom Seckeles Gäules Club ließ es sich nicht nehmen, der ersten Frau im Ausschluss Rosen zu überreichen.
Daneben wurden die turnusmäßig zu wählenden Mitglieder Arno Jauch, Nico Knebel, Marcus King und Angelo Broghammer einstimmig bestätigt. Neu im Vorstandsteam ist Simon King, der nach der diesjährigen Fasnet Matze Dold ersetzen wird.
Wernz und Jauch kündigen Ende ihrer Amtszeit an
In eigener Sache teilte Tobias Wernz dann mit, dass er nach über zwölf Jahren als Sprecher des Vorstandes sein Amt in den nächsten beiden Jahren fließend in junge Hände übergeben werde. Mit Simon King und Marcus King seien zwei junge Nachfolger gefunden, die die Kanalfahrer als Doppelspitze in die Zukunft führen werden. Arno Jauch wird ebenfalls im gleichen Zeitablauf seine Tätigkeit als Kassierer in jüngere Hände übergeben. Auch hier steht mit Ann-Kathrin Brantner eine kompetente Nachfolgerin in den Startlöchern.

Zwei neue Ausschussmitglieder der Da-Bach-na-Fahrer: Marius Schäfer und Ann-Kathrin Brantner.
Foto: JauchAuch in diesem Jahr wurden der Start- und Schlussfahrer in geheimer Wahl gewählt: Till Sauer als Start- und Volker „Vogge“ Weisser als Schlussfahrer. Volker Weisser wird hier seine 30 Kanalfahrt bestreiten.
Tribünenkarten im offenen Verkauf ab 8. Februar
Wernz teilte auch mit, dass künftig keine Reservierungen von Tribünenkarten für die Zuschauertribünen am Rossgumpen und Rossgumpen West mehr entgegengenommen werden und dass die Zahl der bei der zweiten Vollversammlung am Freitag, 7. Februar, zu erwerbenden Karten je Fahrer auf vier Karten beschränkt wird. Damit soll es auch möglich sein, dass Interessierte Karten im freien Verkauf ab Samstag, 8. Februar, in der bft Tankstelle Schramberg erwerben können.
Wieder einige junge Teams unter den Anmeldungen
Nach den Regularien war es dann endlich soweit: Die Anmeldebögen wurden verteilt und das Team um Arno Jauch, Hilmar Bühler und Ann-Kathrin Brantner nahmen die letztendlich über 50 Anmeldungen an. Die Da-Bach-na-Fahrer freuten sich besonders, dass wieder einige junge Teams zur Versammlung gekommen waren und sich für die Fahrt angemeldet haben. Auch Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr meldete sich in diesem Jahr mit dem erfahrenen Zuberkapitän Tobias Kuhner zur Kanalfahrt an.
Am 7. Februar stehen dann die Teams fest
In der nächsten Ausschusssitzung werden die Verantwortlichen über das weitere Vorgehen, wie das Losen der Teams entscheiden, so dass sich zu diesem Termin in der Szene64 herausstellen kann, wer 2025 die tosenden Fluten der Schiltach bezwingt.