Bibelerlebniswelt Schönbronn: Erste evangelische Kirche in Schramberg

Zum Tag des offenen Denkmals wurde die Kirche in Schönbronn vorgestellt.
Mirko WitkowskiDie Organisatoren der Bibelerlebniswelt hatten stellvertretend für die evangelische Kirchengemeinde Locherhof gemeinsam mit der Stadt Schramberg den Tag des Denkmals in der Kirche Schönbronn geplant und somit am bundesweiten Tag des Denkmals teilgenommen.
Nach einem typisch orientalischen Empfang mit Tee und Hefezopf, Butter und Honig, blies Dieter Vanselow mit der Fanfare zum Eintritt in die Kirche. Ein schönes Orgelspiel von Ulrich Ruoff begleitete den Einzug der Gäste auf der Orgel. Danach stimmten alle Gäste das von der Orgel begleitete Lied „Großer Gott, wir loben dich…“ an.
Der Vorsitzende der Bibelerlebniswelt, Dieter Vanselow, begrüßte die Gäste und richtete die Glückwünsche der Oberkirchenräte aus Stuttgart und Karlsruhe, sowie von weiteren verhinderten Personen aus. Danach überbrachte die Oberbürgermeister-Stellvertreterin Tanja Witkowski, als bewährte Freundin des Hauses, die Glückwünsche der Stadt Schramberg zum Tag des Denkmals für die Kirche Schönbronn.
Neue Wege der Verkündigung
Dabei erwähnte Witkowski die Wichtigkeit der Bibelerlebniswelt als lebendige und moderne Form zur Verkündigung der „Frohen Botschaft“. Es sei einfach wichtig, in der heutigen Zeit auch neue Wege und Formen der Verkündigung zu suchen. Die Stadt Schramberg freue sich jedenfalls über die Arbeit der Bibelerlebniswelt und die Ergänzung zur Museumslandschaft mit ihren vielen zusätzlichen Gästen aus nah und fern und wünscht dieser Einrichtung weiterhin städtische Unterstützung und Gottes Segen.
1858 eröffnet
Nach einem weiteren Orgelspiel sprach Stadtarchivar Carsten Kohlmann in gewohnt gründlicher Geschichtsforschung über die Entstehung, Eröffnung im Jahr 1858 und Bedeutung der ersten evangelischen Kirche in der Raumschaft von Schramberg.
Diese sogenannte Kameralamtskirche mit ihrer Rundumempore, sowie mit den Rundbögen hatte eine bewegte Geschichte und derzeit mit Pfarrer Friedhelm Bühner den 33. Pfarrer.
Glocken vorgestellt
Anschließend stellte Dieter Vanselow die auf großen Bildtafeln präsentierten Inschriften der vier Glocken vor, welche dann einzeln von Martin Rapp geläutet wurden.
Ein weiterer Höhepunkt war die Vorstellung der Orgel mit ihren verschiedenen Registern durch Organist Ulrich Ruoff.
Erwähnt wurden auch Egon Rapp, Marti Rapp, Siegfried Schäfer und Simeon Kimmich, die kostensparend zur Substanzerhaltung der Kirche beigetragen haben.
Als Dank für die Geschichte und für die Zukunft stimmten alle Gäste in das gemeinsame Lied: „Nun danket alle, Gott mit Herzen, Mund und Händen…“ mit ein.
Segensworte gesprochen
Zum Abschluss sprach Pfarrer Friedhelm Bühner die Segensworte: „Möge Gott auch weiterhin mit seinem Segen über dieser Kirche und der darin verkündeten „Frohen Botschaft der Bibel“ alle Menschen erfreuen, den christlichen Glauben stärken, erhalten und für den Frieden einstehen.
Danach war die Kirche für alle Gäste bis 18 Uhr zur Besichtigung und Gesprächen eingeladen.