Berufliche Schulen Schramberg
: Einblicke in 3D-Druck gewonnen

Die Technikerschüler der Klasse FTM2 der Beruflichen Schulen Schramberg waren bei einer Betriebserkundung bei der 3-D Werk Black Forest GmbH in St. Georgen zu Besuch.
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(red/pm)
Oberndorf
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Fachleher Tobias Amann (vorne links) und Martin Welle (hinten rechts) informieren sich mit ihren Schülern über die neuesten Entwicklungen im 3D-Druckverfahren.

Berufliche Schulen

Hochmoderne Fertigungstechnologien aus nächster Nähe erleben – dieses Ziel verfolgte die Technikerklasse FTM2 der Beruflichen Schulen Schramberg bei ihrem Betriebsbesuch der 3-D Werk Black Forest GmbH in St. Georgen.

Das Unternehmen zählt in der Region zu den führenden Anbietern im Bereich der additiven Fertigung und präsentierte den angehenden Technikern eindrucksvoll, welches Potenzial im industriellen 3D-Druck steckt.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten einen umfassenden Einblick in die Abläufe und Möglichkeiten des Unternehmens, das seine Kunden von der ersten Idee über die Konstruktion bis hin zum fertigen Bauteil begleitet. Neben maßgeschneiderten 3D-Drucklösungen bietet das 3D-Werk auch Workshops und umfassende Beratungsleistungen an – ein Angebot, das besonders in der Produktentwicklung und Kleinserienfertigung zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Vorstellung moderner Druckverfahren

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Vorstellung verschiedener aktueller 3D-Drucktechnologien. Die Fachkräfte des Unternehmens präsentierten unter anderem: SLS (Selective Laser Sintering), MJF (Multi Jet Fusion), MJM (Multi Jet Modeling), Vat Polymerisation, harzbasierte 3D-Drucksysteme.

Die Schüler konnten dabei direkt beobachten, wie die Verfahren funktionieren und für welche Anwendungen sie sich besonders eignen. Besonders beeindruckten die zahlreichen Musterteile, die das 3D-Werk-Team zur Veranschaulichung bereithielt: von präzisen, funktionsfähigen Prototypen bis hin zu komplexen Bauteilen, die bereits heute in Serie gefertigt werden.

Die FTM2 zeigte sich begeistert von der Vielseitigkeit der additiven Fertigung – gerade vor dem Hintergrund ihrer eigenen technischen Ausbildung. Viele Fragen betrafen die Einsatzmöglichkeiten in der Industrie, die Materialeigenschaften sowie die wirtschaftliche Integration von 3D-Druck in bestehende Fertigungsprozesse.

„Der Besuch hat uns verdeutlicht, wie schnell sich diese Technologien weiterentwickeln und welche Chancen sich für zukünftige Technikerinnen und Techniker daraus ergeben“, fasste ein Schüler die Eindrücke zusammen.

Partnerschaften zwischen Schule und Wirtschaft

Der Besuch unterstreicht laut Mitteilung die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und innovativen regionalen Unternehmen.

Die Beruflichen Schulen Schramberg ermöglichen ihren Schülerinnen und Schülern damit wertvolle Einblicke in zukunftsorientierte Technologien – ein wichtiger Baustein für die technische Weiterbildung. Mit vielen neuen Eindrücken und einem vertieften Verständnis für die additive Fertigung trat die Klasse schließlich die Rückreise an – überzeugt davon, dass der 3D-Druck auch im industriellen Alltag der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen wird.

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