Berufliche Schulen Schramberg
: Ein Kapitel endet, viele neue beginnen

Zehn Schüler des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums haben erfolgreich ihr Abitur bestanden.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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Nur zehn der ursprünglich 20 Schüler erreichten das Ziel. Umso größer war die Freude bei der Abiturfeier an den Beruflichen Schulen Schramberg, die der Jahrgang selbst organisiert und mit viel Humor gestaltet hatte.

Nur zehn der ursprünglich 20 Schüler erreichten das Ziel. Umso größer war die Freude bei der Abiturfeier an den Beruflichen Schulen Schramberg, die der Jahrgang selbst organisiert und mit viel Humor gestaltet hatte.

Schule
  • Zehn Schüler des SGG an den Beruflichen Schulen Schramberg bestanden ihr Abitur.
  • Ursprünglich starteten 20, weitere gingen nach Klasse 12 mit schulischem Teil der Fachhochschulreife.
  • Die Feier organisierten die Absolventen selbst – mit Quiz, Rückblicken und Zeugnisübergabe.
  • Schulleiter würdigte Durchhaltevermögen und die Klassengemeinschaft, Athen-Fahrt blieb in Erinnerung.
  • Auszeichnungen: u. a. Heidehof-Preis für Frederik Förstner, Förder- und Sozialpreise vergeben.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

An den Beruflichen Schulen Schramberg haben zehn Abiturienten des Sozial- und Gesundheitswissenschaftlichen Gymnasiums (SGG) ihr Abitur erhalten. Der Abschluss entspricht der allgemeinen Hochschulreife und berechtigt ohne Einschränkungen zum Studium an allen Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Das Fach „Gesundheit und Biologie“, mit dem sich die Schüler drei Jahre lang intensiv auseinandergesetzt haben, bildet dabei einen Schwerpunkt des breiten allgemeinbildenden Fächerkanons.

Wer mit der Mittleren Reife an das SGG wechselt, kann in drei Jahren das Abitur erwerben – ein attraktiver Weg für alle, die nach der Realschule oder einem vergleichbaren Abschluss noch das Abitur anstreben. Wie die zehn Absolventen dieses Jahrgangs zeigen, stehen ihnen damit sämtliche Richtungen offen, von der Medizin bis zur Polizei. Die Abiturfeier selbst hatten die  Absolventen laut Mitteilung in die eigene Hand genommen und organisiert und moderiert, maßgeblich getragen von Susen Stein und Frederik Förstner.

Gemeinsame Studienfahrten

Klassenlehrer Simon Straus und die Fachlehrerin für das Schwerpunktfach, Franziska Wagner, blickten zum Auftakt mit einem humorvollen Rückblick auf die vergangenen drei Jahre zurück. Sie erinnerten an die gemeinsame Studienfahrt nach Athen und an zahlreiche kleine Begebenheiten aus dem Schulalltag, vor allem aber an die besondere Gemeinschaft, die die Klasse über die Jahre zusammengeschweißt hat. Anschließend mussten sich Schüler, Lehrkräfte und Eltern in einem spannenden Quiz beweisen, bei dem Kindheitsfotos zugeordnet und bekannte Lehrersprüche ihren Urhebern zugeschrieben werden mussten.

In seiner Abiturrede würdigte Schulleiter Axel Rombach die Leistung des Jahrgangs. Von ursprünglich 20 Schülern hätten letztlich zehn die Ziellinie erreicht – ein Weg, der Durchhaltevermögen und Fleiß erfordert habe und nicht allen gelungen sei. Ein weiterer Teil der Schülerinnen und Schüler, die am Start waren, verließ nach der 12. Klasse die Schule mit dem schulischen Teil der Fachhochschulreife.

Persönliche Ziele

Rombach erinnerte an zwei prägende Bilder aus den vergangenen drei Jahren: die verbindenden Abende der Studienfahrt in Athen auf der einen und die Sezierung eines Herzens im Biologieunterricht auf der anderen Seite – ein Moment, an den sich offenbar alle aus dem Jahrgang zurückerinnern. Beide Bilder stünden stellvertretend für das, was die jungen Menschen mitnähmen: die Fähigkeit, gemeinsam Ziele zu erreichen, und den Mut, auch dort genau hinzuschauen, wo es unbequem wird.

Im Anschluss überreichten Schulleiter Axel Rombach, Abteilungsleiter Bernhard Broghammer und Klassenlehrer Simon Straus die Abiturzeugnisse. Die Absolventen nutzten die Gelegenheit, um über ihre weiteren Pläne zu berichten und noch einmal auf die gemeinsamen drei Jahre zurückzublicken, wobei sie das Engagement und das gute Verhältnis zu ihren Lehrkräften besonders hervorhoben.

Auszeichnungen

Für besondere Leistungen und vorbildliches Sozialverhalten wurden mehrere Absolventen ausgezeichnet. Frederik Förstner erhielt den Preis der Heidehof-Stiftung für die beste Abiturleistung sowie einen Buchpreis für seine Leistungen in Geschichte und Gemeinschaftskunde. Den Förderpreis des Fördervereins der Beruflichen Schulen Schramberg für sehr gute Leistungen erhielten Frederik Förstner und Tim Hänsler. Mit dem Sozialpreis des Fördervereins wurden Frederik Förstner, Mia Herrmann und Susen Stein geehrt.

Zum Abschluss der Feier bedankten sich die Schüler mit kleinen Geschenken bei ihren Lehrkräften und würdigten dabei wertschätzend und mit persönlichen Worten die Besonderheiten und Stärken jeder einzelnen Lehrkraft.

Bei einem anschließenden Imbiss hatten Eltern und Lehrkräfte noch Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen und auf die gemeinsame Zeit zurück- sowie auf die Zukunft der jungen Absolventen vorauszublicken. Insgesamt war es ein gelungener und stimmungsvoller Abend, der einen weiteren erfolgreichen Abiturjahrgang der Beruflichen Schulen Schramberg würdig verabschiedete, hieß es abschließend.

Die erfolgreichen Schüler

Sina Bühler, Schramberg; Frederik Valentin Förstner (Preis), Sulgen; Tim Hänsler (Lob), Sulgen; Mia Sophy Herrmann, Sulgen; Shaalan Khairo Khudeda, Lindenhof; Emely Sarah Laufer, Lauterbach; Amina Llapjani, Schramberg; Rayan Saleh, Dunningen; Susen Stein (Lob), Schramberg und Sinda Zaouani, Fluorn-Winzeln

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