Baustelle in Tennenbronn
: Das Schneckentempo hat bald ein Ende

Bald dürfen die Autofahrer an der Weierhalde wieder 70 fahren: Die Baustelle wegen einer Trafostation soll fertig werden.
Von
Johannes Fritsche
Oberndorf
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Bald herrscht in Richtung Langenschiltach wieder freie Fahrt.

Fritsche

Seit etlichen Wochen schon wurde seitlich der Weierhalde mit Bagger und anderem Baugerät gearbeitet, immer wieder von tagelangen Pausen unterbrochen – zum Ende der Woche soll wieder freie Fahrt herrschen.

Vor kurzem wurde dann auch die Fahrbahn aufgegraben, um Leitungen von der Böschung zur Hangseite zu verlegen. Auf zehn Kilometer pro Stunde war die Geschwindigkeit begrenzt, selbst bei Schrittgeschwindigkeit ruckelte es aber kräftig durch den Höhenunterschied.

Neue Trafostation

Gebaut wurde eine neue Trafostation für den Strom. Bis zum Wochenende wolle man damit fertig sein und die Baustelle wieder auflösen, teilten die Stadtwerke Schramberg auf Anfrage unserer Redaktion mit.

„Notwendig wurde die Maßnahme, weil auf der gegenüber liegenden Wiese ein Strommast abgebrochen war“, erläuterte Tennenbronns Ortsvorsteher Manfred Moosmann. Der Grundstückseigner hatte einen Ersatz durch einen neuen Masten abgelehnt.

Kabel im Gehweg

So mussten die Stromkabel entlang der Straße im Gehweg verlegt werden. An der aktuellen Baustelle wurden sie in den vergangenen Tagen quer über die Fahrbahn unter dem Straßenbelag geführt, um an die neue Trafostation angeschlossen zu werden.

Weil der nach der Kabelverlegung auf dem Gehweg aufgebrachte Feinbelag wellig war und sich Fußgänger und Jogger beschwerten, hatte er von der Baufirma im Mai wieder abgefräst und neu gemacht werden müssen.

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