Athletenverein Sulgen auf Tour
: Plan B sorgt für Begeisterung

Die Vorfreude war groß, die Überraschung ebenfalls: Wegen Niedrigwassers fiel die geplante Kanutour kurzfristig aus.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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Beim Floßbau bewiesen die Sulgener Ringer handwerkliches Geschick, Kreativität und Teamgeist

Beim Flossbau bewiesen die Sulgener Ringer handwerkliches Geschick, Kreativität und Teamgeist.

Verein
  • Vereinsausflug der Sulgener Ringer führte in die Hohenlohe und nach Forchtenberg.
  • Wegen Niedrigwasser auf der Kocher entfiel die geplante Kanutour kurzfristig.
  • Plan B: Flöße bauen in Teams, erfolgreicher Stapellauf und Schatzsuche mit Wasserschlacht.
  • Danach Barbecue, Weinprobe und Lagerfeuer – später gemeinsames Public Viewing.
  • Rückfahrt mit Stopp am Neckar in Ludwigsburg: Wassertreten, Schwimmen und kurze Kanufahrten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach 14 Jahren war es endlich wieder so weit: Die Athleten des Sulgener Ringervereins machten sich gemeinsam auf den Weg zu einem Vereinsausflug in die Hohenlohe. Bereits während der Busfahrt war die Vorfreude auf zwei abwechslungsreiche und gesellige Tage deutlich zu spüren.

Erstes Ziel war das Städtchen Forchtenberg im Nordosten Baden-Württembergs. Dort wartete laut Mitteilung allerdings gleich die erste Überraschung auf die Gruppe: Wegen des anhaltend niedrigen Wasserstands der Kocher musste die gebuchte Kanutour kurzfristig abgesagt werden – sie fiel buchstäblich ins Wasser.

Lange hielt die Enttäuschung jedoch nicht an. Die Organisatoren hatten vorgesorgt und präsentierten kurzerhand einen Plan B. In drei bunt gemischten Gruppen machten sich die Teilnehmer daran, aus unterschiedlichen Materialien eigene Flöße zu bauen. Dabei waren handwerkliches Geschick, Kreativität und vor allem Teamgeist gefragt – Eigenschaften, die den Ringern bestens vertraut sind.

Wasserschlacht auf der Schatzsuche

Nach dem erfolgreichen Stapellauf an einer Wehranlage bestanden alle selbst gebauten Flöße den Praxistest auf dem Wasser. Anschließend wartete eine Schatzsuche, die sich schnell zu einer ausgelassenen Wasserschlacht entwickelte. Am Ende blieb kaum jemand trocken – der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch.

Am Nachmittag ging es weiter zur Eventscheune, wo die Gruppe ein Barbecue erwartete. Nach dem Zimmerbezug stand eine Weinprobe mit regionalen Weinen und Käsewürfeln auf dem Programm. Den Abend ließen die Ringer zunächst gemütlich am Lagerfeuer ausklingen, bevor sie gemeinsam das Public Viewing der Fußball-Weltmeisterschaft besuchten.

Nicht wieder 14 Jahre warten

Nach einem herzhaften Frühstück trat die Gruppe am nächsten Morgen die Heimreise an. Unterwegs legten die Ausflügler einen Zwischenstopp in einem Biergarten am Neckar in Ludwigsburg ein. Dort nutzten viele die Gelegenheit zum Wassertreten, Schwimmen oder zu einer kurzen Kanufahrt. Den Abschluss bildete die gemeinsame Einkehr im Gasthaus Rose in Seedorf.

Am Ende waren sich alle einig: Trotz der ausgefallenen Kanutour verlieh gerade die spontane Programmänderung dem Vereinsausflug einen besonderen Charme. Die Erlebnisse werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben. Nur eine Bitte gaben sie der Vereinsführung mit auf den Weg: Bis zum nächsten Vereinsausflug sollen diesmal deutlich weniger als 14 Jahre vergehen.

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