Anregung Omas for Future: Welchen Schutz vor Hitze die Stadt Schramberg einrichten sollte

Der Umgang mit Hitze erfordert kreative Lösungen.
Schwarzwälder BoteDie erste Hitzewelle im Jahr hat bereits Ende Mai stattgefunden. Schramberg blieb zufällig davon verschont, in Teilen Baden-Württembergs waren es 33 Grad. Die Welt-Meteorologen -Organisation geht davon aus, dass die Anzahl der Hitzewellen zunehmen wird, dies mit stetig steigenden Temperaturen. Das heißt, wir müssen uns diesem Problem auch in Schramberg stellen. Deshalb plant nun die Stadtverwaltung den freien Platz in der Marktstraße mit schattenspendenden Einrichtungen zu versehen.
Man sollte immer daran denken, dass neben der drohenden Gefahr für die Gesundheit und das Leben von Kranken, Alten, Schwangeren und Personen mit deutlichem Übergewicht gerade dieser Personenkreis bei starker Hitze in der Mobilität sehr eingeschränkt ist. Einkäufe, Arztbesuche oder andere notwendige Besorgungen können dann nicht mehr ohne gesundheitliche Gefahren durchgeführt werden.
Hier wären Räumlichkeiten mit Normaltemperatur sehr von Nutzen. Neben klimatisierten Räumen im Alteneinrichtungen, oder eventuell in Kirchen, schlagen wir von den „Omas for Future“ vor, zu prüfen, ob man die im Schlossberg befindlichen Stollen, in denen es auch bei sehr heißen Außentemperaturen recht kühl ist, als „Kühloasen“ nutzen könnte. Wir denken hier an die Stollen beim Aufgang zum Burgweg, am Rossgumpen und am Sailerwegle.
Nach entsprechendem Umbau, zum Beispiel mit Wasser, WCs, Beleuchtung, Sitz-und Liegemöglichkeiten sollten diese Räumlichkeiten dann ab entsprechend hohen Temperaturen 24 Stunden geöffnet sein, um gefährdete Personen aufzunehmen.Die Nutzung der kühlen Stollen käme ohne zusätzliche Energie aus.
Elke Ringl-Klank