25-jähriges Bestehen
: Die Schramberger Tafel ist ein Segen für viele Menschen

Als absolutes Erfolgsprojekt kann die Schramberger Tafel ihr 25-jähriges Jubiläum mit Gründern und vielen Aktiven aus den ersten Jahren feiern.
Von
Christoph Ziechaus
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

Die ehrenamtliche Sozialarbeit der Tafel in der Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde mit der evangelischen Gemeinde und der AWO in Schramberg sei ein absolutes Erfolgsprojekt, hob Rüdiger Kocholl hervor.

Der Dekan begrüßte zur Jubiläumsfeier im Marienheim neben den bis heute Aktiven auch die Mitbegründer Herbert O. Zinell, Hermann Körner und Mirko Witkowski sowie viele Förderer wie Thomas Herzog und Angela Jetter vom Landratsamt Rottweil.

Die anerkannte Arbeit der Tafel für Menschen, die wenig haben, und gegen Lebensmittelverschwendung wurde von Beginn an von der Stadt unterstützt, erklärte Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr die Bereitstellung der Tafelräume und die Übernahme der Mietkosten. Der größere Bedarf für die Hilfe zeige sich in der Ausstellung von aktuell 249 Berechtigungsscheinen gegenüber etwa 100 vor 2023.

Als Jubiläumsgemeinde begrüßte Domkapitular Monsignore Martin Fahrner viele vertraute Gesichter aus der Zeit um 1997, als er als Neuer in der Gemeinde vom großen sozialen Engagement in der Stadt beeindruckt war. Damals wollten die vielen Helferinnen für das Obdachlosenfrühstück ihre Kräfte effektiver einsetzen gegen die soziale Not.

Unterstützung durch Sozialamt

Vom Sozialamt kam sofort die Zusage für eine Unterstützung durch Verkaufsräume und die Ausstellung von Ausweisen. Auch Hauptamtsleiter Hermann Körner konnte gewonnen werden und so entstand 1998 eine Gruppe zur Organisation einer Tafel. Die Gedanken wurden im Sozialamt und in den kirchlichen Gemeinden mit der AWO schnell umgesetzt und so öffneten die Türen der Schramberger Tafel am 22. Januar 1999. Sie zeigte schon von der ersten Stunde an, was in einer Kooperation christlichen, sozialen und bürgerschaftlichen Engagements möglich ist, betonte Martin Fahrner. Selbst ihm als rechtlich Verantwortlichem versicherte man die Versorgung mit Büchern und Lebensmitteln, wenn er gezwungen sein könnte, eine gewisse Zeit zurückgezogen leben zu müssen.

Das entspannte Lachen der Zuhörer bewies, dass die Akteure der Tafel immer auf sicherem Boden gehandelt hatten. Er wisse, so Fahrner, von der Dankbarkeit vieler Menschen, Gutes einkaufen und mit ihrem wenigen Geld auskommen zu können. Trotzdem wäre es schön, wenn man die Tafeln nicht brauchte und es keine Not gäbe.

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