Blasmusik und feines Essen
: Das Hausener Herbstfest etabliert sich

Fröhliche Blasmusikklänge hallten am Sonntag durch die Dorfmitte. Die Hebelmusik hatte zum Herbstfest eingeladen.
Von
Ines Bode
Hausen Im Wiesental
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Das Herbstfest als Nachfolger des Suppensonntags wurde gut angenommen.

Ines Bode

Gut besucht war die eher kleinere Festwirtschaft im Schulhof. Gleichwohl waren nahezu alle Bankreihen besetzt. Die Gäste ließen sich das sonntägliche Mittagsangebot schmecken, plauderten und tauschten sich über Neuigkeiten aus. Ein Grund des Festes sei, einen Treffpunkt zu schaffen, hieß es schon im Vorfeld der Veranstaltung, die 2024 Premiere gefeiert hatte.

Musik und gute Laune

Für die musikalische Umrahmung war an diesem Tag der Musikverein Wiechs zuständig. Neben traditionellem Liedgut hatte das Orchester auch einen schwungvollen Swing im Notengepäck – inklusive Trompetensolo. Im späteren Verlauf übernahm die Stadtmusik Todtnau den Taktstock. Zu diesem Zeitpunkt lockten die Backkünste der Kaffeestube. Das Herrentrio am Stand der Verpflegungsbons wirkt bereits mittags recht munter – trotz der langen Nacht.

Zweite „Brass Night“

Eingeläutet wurde das Festwochenende mit der Zweitauflage der „Brass Night“. Ein Gastspiel gaben die „BrassBuebe“ aus Wehr, die es verstehen, mit ihrem musikalischen Temperament die Nacht zum Tage zu machen. Drei Stunden Schlaf, gefolgt von einem Bierchen und man sei fit, lautete das Rezept von Björn Keller. Auf sein Konto sei auch die Gulaschsuppe gegangen, die am Herbstfest bestens ankam, teilt die zweite Vorsitzende Silke Zimmermann mit. Bekanntlich habe der Verein mit dem zweitägigen Anlass auch den früheren Suppensonntag aufleben lassen.

Kürbis- und Gulaschsuppe

Aufgetischt wurde weiter Kürbissuppe. Von mehreren Mitgliedern sei sie daheim in kleinen Töpfen zubereitet worden, um dann zu einem geschmackvollen Großen und Ganzen zu fusionieren. Auch die Herstellung der „handgemachten Gulaschsuppe“, wie Keller betont, sei sozusagen „nach Huusemer Art“ entstanden.

Da er gern koche, habe er sich mit Freude der Aufgabe gestellt – die „Schnippelei“ allerdings komplett unterschätzt. In zwei große Töpfe seien 15 Kilo Fleisch gewandert, zuzüglich Kartoffeln, drei Kilo Möhren und exakt 680 Gramm Paprika.

Erwartungnen erfüllt

Während nun die „BrassBuebe“ die Halle brodeln ließen, blubberten im Küchentrakt die Suppentöpfe. „Jeder, der vorbeikam, musste umrühren“, schmunzelt Keller. Eine Kiste Bier sei bei der Prozedur draufgegangen, lacht der Chef der Narrenzunft. Rundum zufrieden zeigt sich auch Silke Zimmermann. Die Brassparty habe die Erwartung erfüllt, ab 9 Uhr füllte sich der Saal.

Die Verbindung nach Wehr hänge mit dem neuen Dirigenten Maximilian Schaffrinna zusammen – er sei ein „BrassBueb“. Dann erzählt die zweite Vorsitzende noch, dass die Einwohner in der Hebelmusik klar eine Institution sehen, die mit Festivitäten für Leben im Dorf sorge. Zu den jüngeren Aktivitäten gehöre auch das musikalische Weihnachtsdorf.