Schulprojekt von Theater Tempus Fugit
: Gresgener Schüler entdecken ihre Kreativität

Dank Tempus Fugit, der Theatergruppe aus Lörrach, durften Schülerinnen und Schüler aus dem Zeller Teilort Gresgen in dieser Woche Theatererfahrung sammeln – pädagogischer Input inklusive.
Von
Wolfgang Grether
Zell-Gresgen
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Junge Theaterpädagogen von Tempus Fugit übten das Stück mit den Schülern aus Gresgen ein: Angelika Ebert, Carina Seifert, Jeremiash Heiler und Lisa Cherniavska (von links)

Junge Theaterpädagogen von Tempus Fugit übten das Stück mit den Schülern aus Gresgen ein: Angelika Ebert, Carina Seifert, Jeremiash Heiler und Lisa Cherniavska (von links)

Wolfgang Grether
  • Tempus Fugit arbeitete mit der Schule in Zell-Gresgen: Kinder sammelten Theatererfahrung.
  • Schwerpunkt waren Gerüchte, ihre Entstehung und Wirkung – das Stück endete versöhnlich.
  • 30 Schülerinnen und Schüler standen auf der Bühne, das Projekt war auf die Zahl zugeschnitten.
  • Die Kinder entwickelten aus Standbildern Bewegung und Text, Kreativität und Gemeinschaft zählten.
  • Am Freitag fand die Aufführung vor Familien statt, die Schule gilt als familiär und harmonisch.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Als Teil des Projektlebens an den Schulen in Zell lädt die Gruppe Tempus Fugit seit 2011 jährlich einmal eine Schule zum Mitmachen ein. Organisiert von Franziska Grießbaum, Koordinatorin für Schulsozialarbeit der Caritas, ging es im vergangenen Jahr in Atzenbach um das Thema Ängste.

Gerüchte als Schwerpunkt-Thema

In Gresgen standen nun Gerüchte, ihre Entstehung und Auswirkung im Mittelpunkt des Stückes. Theaterpädagogin Lisa Cherniavska ließ mit ihrer Gruppe das spielerisch aufarbeiten, was den Jungen und Mädchen auch im Leben widerfahren kann – mit einem positiven Ausblick freilich: Das Stück, in dem es um geschürte Feindschaft geht, endet gut – aus Feinden werden Freunde und die Tücke der Gerüchte wird entlarvt. Angespasst war das Spiel im Übrigen exakt auf die Schülerzahl: 30 Mitspielerinnen und Mitspieler standen auf der Bühne.

Individualität und Gemeinschaft

Im Projektablauf lernten sich die Kinder die Woche über als Mitspielerinnen und Mitspieler kennen. Aus Standbildern entstand Bewegung und danach die textliche Aufarbeitung. Individualität und Gemeinschaft standen gleichberechtigt nebeneinander, Kreativität und Selbstbewusstsein durften gelebt werden. Am Freitag dann das große Finale: Eltern, Großeltern, Verwandte und alle, die Interesse hatten, waren zur Aufführung eingeladen.

Schule in Gresgen „familiär und harmonisch“

Eigenwerbung hatten die Akteure schon vorweg gemacht. „Schlimme Schülerinnen und Schüler gibt es hier nicht. Die Schule ist familiär und harmonisch“, so fassten die jungen Pädagoginnen und Pädagogen von Tempus Fugit ihre Eindrücke aus der Dorfschule zusammen. Das Unterrichtskonzept an der Schule,  das über Jahrgänge hinweg greift, hat es ihnen angetan. Lehrkräfte und Eltern aus Gresgen werden das gerne hören, ist die objektive Einschätzung der Theaterleute doch ein Lob, das für den Schulstandort  mit der kleinsten Schule im Zeller Bergland wirbt.

Finanziell unterstützt wurde die Projektwoche von der Sparkasse Wiesental, der Volksbank Dreiländereck, und dem Fritz-Berger-Fonds.