Naturparkmarkt Kleines Wiesental: Naturpark zeigt sich von seiner leckeren und informativen Seite

Die Schülerinnen und Schüler der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental eröffneten den Markt mit einem musikalischen Beitrag
Yvonne Rünzi- Naturparkmarkt in Tegernau zeigte regionale Produkte und bot Informationen zum Naturpark.
- Schülerinnen und Schüler eröffneten den Markt mit Liedern, begleitet von Rektorin und Lehrerin.
- Bürgermeister Stefan Niefenthaler dankte Helfern und begrüßte Gäste, darunter Landrätin Dammann.
- Dammann betonte Verbundenheit zum Naturpark – Regionalität und lokale Produktion im Fokus.
- Vereine informierten über ihre Arbeit; Imkerverein zog Kinder mit Hornissennest und Schaukasten an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Den Start machten die Kleinsten: Die Kinder der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental eröffneten den Markt mit einem musikalischen Beitrag. Gemeinsam mit Rektorin Petra Kistner und Lehrerin Elina Rommele stimmten sie mit „Nelly Sommer“ und „Halt, das ist unser Wald“ auf einen sonnigen Tag ein.
Gute Gespräche und sonstige Unterhaltung
Bürgermeister Stefan Niefenthaler bedankte sich herzlich bei der Verwaltung und dem Werkhof, die viel Zeit und Kraft in die Organisation und den Aufbau gesteckt haben. Neben Landrätin Marion Dam-mann konnte Niefenthaler auch Bundestagsabgeordneten Stefan Glaser sowie Steinens Bürgermeister Gunter Braun begrüßen. Er wünschte allen Besuchern „vor allem gute Gespräche“, bevor er das Wort an Landrätin Dammann übergab.

Christian Brendlin, 1. Vorsitzender des Imkervereins Kleines Wiesental, brachte neben Leckereien auch viele Informationen zur Arbeit der Imker unters Volk
Yvonne RünziDiese lobte zunächst die Kinder für ihren Auftritt - „ihr habt hier richtig Schwung reingebracht“ bevor sie sich ausdrücklich bei Daniela Dürr und dem Verwaltungsteam für die Organisation des Marktes bedankte.
Leben mitten im Naturpark
„Der Naturpark ist immer an ihnen dran“, richtete Dammann sich an die Besucherinnen und Besucher aus dem Kleinen Wiesental „Sie leben mitten im Naturpark, haben nicht nur die Naturparkschule, sondern auch Wirte, Gästeführer und Guides“. Es bestünden viele Verbindungen in den Naturpark hinein und das zusammen mit 114 weiteren Städten, Gemeinden, Vereinen und Verbänden.
„Sie machen das Programm in dem Naturpark“, betonte Dammann den Gestaltungsfreiraum innerhalb des Naturparks, der oftmals mit viel Herzblut ausgefüllt werde.
Regionalität leben
Ein Ziel des Naturparks sei es, „unsere Kulturlandschaft offen zu halten“, damit die Bürger diese selbst genießen, aber auch den Gästen und Touristen gezeigt werden kann. Ein Schlüssel dazu sei es, „Regionalität zu leben“, die Land- und Forstwirtschaft zu stärken und natürlich auch den Bereich der Non-Food-Produkte, die im Naturpark entstehen, zu unterstützen.

Der Barfußpfad der Nachbarschaftsschule Kleines Wiesental bot als letzte Sinneserfahrung erfrischendes Nass an
Yvonne Rünzi„Dies alles können wir gemeinsam als Verbraucherinnen und Verbraucher tun, indem wir uns bewusst verhalten“, sagte Dammann und ermunterte dazu, den Markt für Gespräche zu nutzen und sich über Herkunft und Herstellung der Produkte zu informieren.
Neben Obst und Gemüse, Likören und Hausbrauerbier, Honig und Brot und vielem mehr informierten auch verschiedene örtliche Vereine über ihre Tätigkeit, die im Großen und Ganzen das gemeinsame Ziel haben, dass Kleine Wiesental kulturell und landschaftlich zu erhalten.
Viel Zeit für Gespräche
Vormittags war der Naturparkmarkt gut besucht, gegen Nachmittag wurde es etwas ruhiger. „Dafür hatten wir viel Zeit, mit allen Besuchern zu reden“, gewinnt Karin Wohlschlegel von den Silbermättle-Alpakas aus Wies dem eine positive Note ab.
Auch Christian Brendlin vom Imkerverein Kleines Wiesental zieht eine positive Bilanz, auch wenn er weniger Besucher im Laufe des Tages wahrnahm. „Mit dem großen Hornissennest und dem Bienenschaukasten haben wir vor allem Kinder angesprochen und ihr Interesse geweckt“, so Brendlin zufrieden.