Musikverein Wiechs: Erstmals kam ein Gastverein zum Serenadenkonzert

Beim Serenadenkonzert tragen die Musikvereine aus Fahrnau und Wiechs auch gemeinsam auf.
Christoph Schennen- Open-Air-Serenadenkonzert in Schopfheim-Wiechs: MV Wiechs und MV Fahrnau spielten vor großer Kulisse.
- Die Einladung gab es schon vor zwei Jahren, doch damals fiel das Konzert wetterbedingt aus.
- Zunächst trat der MV Wiechs auf, danach der MV Fahrnau – die Bänke waren fast alle besetzt.
- Fahrnau bot ein 80er-Medley und Stücke wie Marignan, Arnhem, La Cumparsita und „Euphoria“.
- Zum Schluss spielten beide Vereine gemeinsam „Sympatria“ und „Kaiserin Sissi“ – gutes Zusammenspiel.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Musikverein Wiechs hat vor zwei Jahren den Musikverein Fahrnau zum Serenadenkonzert eingeladen. „Damals fiel das Konzert wetterbedingt aus“, sagt Jens Hagist, Waldhornist bei den Wiechser Musikern. Am Samstag haben sie die Veranstaltung nachholen können. Mit großem Erfolg. Die Bänke vor dem MFG-Schopf waren fast alle besetzt.
Konzentriert hörten die Zuschauer den Klängen zunächst des MV Wiechs, später den musikalischen Darbietungen des MV Fahrnau zu. Die Musik ist hier nicht Beiwerk eines Festes, sie steht im Mittelpunkt. Die Gastgeber hatten ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das von der Bodensee-Polka bis zu Take 5 reichte.

Unter schöner Kulisse genossen die Zuschauer das Serenadenkonzert.
Christoph SchennenBisher spielten die Wiechser ihr Serenadenkonzert alleine, aber es ist eine gute Idee sich einen musikalischen Partner an die Seite zu holen. Die Fahrnauer bereicherten den Abend mit einem 80er-Medley (Sternenhimmel, 1000 und eine Nacht, Skandal im Sperrbezirk), den Stücken Marignan, Arnhem, La Cumpasita, Liedern von Robbie Williams, Caravan, Martin Scharnagels „Euphoria“ und einer Suite aus dem Film „The Greatest Showman“. Zwischendurch spielten die Fahrnauer ein Ständchen für Patrick Bender, der am Samstag Geburtstag hatte.
Bekannte Melodien
MV Fahrnau-Dirigent Gerald Blüss hatte auch zwei Lieder aus der Augsburger Puppenkiste-Show „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ in das Programm integriert, Melodien also, die das Publikum kennt.
Gemeinsamer Auftritt
Zum Schluss wurde es dann eng auf der Bühne: Denn beide Vereine spielten zusammen zwei Lieder, ehe es zu dunkel wurde. Jörg Wendland dirigierte „Sympatria“, Gerald Blüss „Kaiserin Sissi“. Das Konzert bewies, dass beide Vereine harmonieren. Ein weiteres, gemeinsames Konzert ist also nicht ausgeschlossen.