Mehrfamilienhaus nachts geräumt
: Schüsse in Wohnung in Zell-Atzenbach

Mehrere Schüsse, dann der Verdacht auf Handgranate und Sprengvorrichtung: In Zell-Atzenbach kam es am Mittwoch zu einem Großeinsatz von Polizei und LKA.
Von
red/pol
Zell im Wiesental
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Symbolbild Thema Schreckschusspistole, Hand mit Schreckschusspistole, Walther P22Q Symbolbild zum Thema Gewalt am 22.08.2022 in Siegen/Deutschland. *** Symbol image theme alarm pistol, hand with alarm pistol, Walther P22Q symbol image on the theme of violence on 22 08 2022 in Siegen Germany

Schüsse fielen in einer Wohnung in Zell-Atzenbach, das LKA war im Einsatz (Symbolbild).

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  • Polizei rückte in Zell-Atzenbach aus: In einer Wohnung fielen mehrere Schüsse.
  • Die Beamten nahmen den 49-jährigen Bewohner vorläufig fest.
  • In der Wohnung lag eine Schreckschusswaffe; damit wurde mutmaßlich geschossen.
  • Verdacht auf Handgranate und Sprengvorrichtung – das Haus wurde vorsorglich geräumt.
  • Der LKA-Entschärferdienst identifizierte beide Fundstücke als Attrappen, Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Schussgeräusche in einem Mehrfamilienhaus in der Mühlengasse wurden der Polizei am Mittwoch gegen 22.50 Uhr mitgeteilt. Beim Eintreffen konnten die Beamten ebenfalls einen Schuss wahrnehmen, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Die Polizisten konnten die betreffende Wohnung lokalisieren und nahmen den 49-jährigen Bewohner vorläufig fest.

Verdacht auf Handgranate und Sprengvorrichtung

Bei der Durchsuchung der Wohnung wurde laut Polizei eine Schreckschusswaffe aufgefunden, mit der mutmaßlich geschossen wurde. Ebenso wurde eine mutmaßliche Handgranate und eine mutmaßlich selbstgebaute Sprengvorrichtung aufgefunden.

Mehrfamilienhaus wird geräumt

Aus diesem Grund wurde das Mehrfamilienhaus vorsorglich geräumt und der Entschärferdienst des Landeskriminalamtes kontaktiert, heißt es weiter.

Der Entschärferdienst konnte die vermeintliche Handgranate und die Sprengvorrichtung letztlich als Attrappe identifizieren, sodass die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurück durften.

Verstoß gegen Waffe- und Sprengstoffgesetz

Die aufgefundenen Gegenstände wurden beschlagnahmt, gegen den 49-Jährigen wurde wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Waffengesetz und das Sprengstoffgesetz ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.