Kinder in Wiechs
: 50 Jahre Kita Wiechs – „Das war immer ein ganz Lieber“

Mit Dank und Grußworten hat die Kita in Wiechs in der Festhalle ihr  50-Jahr-Jubiläum gefeiert.  Herzliche Begegnungen gab es zwischen ehemaligen Kita-Kindern und ihren Erzieherinnen.
Von
Gudrun Gehr
Schopfheim
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Ehemaliger Valentin Buchty fand seine damalige Erzieherin Marianne Hodapp wieder.

Ehemaliger Valentin Buchty fand seine damalige Erzieherin Marianne Hodapp wieder.

Gudrun Gehr
  • Kita Wiechs feierte in der Festhalle ihr 50-Jahr-Jubiläum mit vielen Gästen.
  • Bürgermeister Dirk Harscher betonte die Kita als Ort des Miteinanders und dankte dem Team.
  • Leiterin Elena Fernández ist die dritte Leitung – Kontinuität und Identifikation prägen die Einrichtung.
  • Kinder spielten „Zeitmaschine in der Kita“, dazu gab es Ausstellungen und Atelier-Vernissage.
  • Ehemalige erinnerten sich: Wiedersehen mit Erzieherinnen, persönliche Anekdoten sorgten für Nähe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Auf 50 Jahre voller Kinderlachen, Freundschaften, Lernen und vielfältiger Erinnerungen kann die Kita in Wiechs zurückblicken. Nun wächst die dritte Generation von kleinen Nutzern dort heran, wo bereits die Großeltern einen Teil ihrer Kindheit verbracht haben. Seitdem hat die Kita rund 1000 Kinder bis zur Einschulung begleitet und rund 50 Erzieherinnen ausgebildet. Der Förderverein der Kita und der Elternbeirat hatten sich mit den elf Mitarbeitern mächtig ins Zeug gelegt, um einen unterhaltsamen Jubiläumstag zu gestalten.

Bürgermeister Dirk Harscher begrüßte die Gäste in der vollbesetzten Wiechser Festhalle und sagte: „Im Jahr 1975 wurde der Grundstein für die Kita Wiechs gelegt. Für die Stadt Schopfheim bedeutete dies ein Ort, an dem Kinder spielen, lernen, entdecken und wachsen können“.

Die Kita sei nun viel mehr als nur ein Gebäude, sie ist ein „Ort des Miteinanders, des Vertrauens und der Gemeinschaft“. Sein Dank ging an die Leiterin der Kita, Daniela Seehöfer, welche die Kita maßgeblich gestaltet hatte  -  das erzieherische „Urgestein“ wurde 2023 mit einem großen Fest in den Ruhestand verabschiedet. Harschers Dank galt auch den derzeitigen Mitarbeitern unter Leitung von Elena Fernández. Ein Geschenk hatten Dirk Harscher, Patrick Bender und Carolin Salfner von der Stadtverwaltung für die Kinder dabei, mit einem großen Paket „Kapla“-Naturbausteine.

Die Gäste in der Festhalle in Wiechs haben gemeinsam das 50-Jahr-Jubiläum der Kita gefeiert.

Die Gäste in der Festhalle in Wiechs haben gemeinsam das 50-Jahr-Jubiläum der Kita gefeiert.

Gudrun Gehr

Die Kita-Leiterin Elena Fernández sagte: „Ich selbst bin erst die dritte Leitung dieser Einrichtung - ein Zeichen für Kontinuität, Vertrauen und starke Identifikation mit der Kita.“ Ihre Vorgängerinnen waren Angela Trübi und Daniela Seehöfer. Der Mittelpunkt des Handelns seien stets die Kinder. Unzählige Kinder, Familien und Mitarbeiter hätten Spuren hinterlassen und dazu beigetragen, dass die Kita ein Ort des Lachens, Lernens und des Begegnens wurde.

Einleitend präsentierten die rund 50 Kita-Kinder ein kleines Theaterstück „Eine Zeitmaschine in der Kita“, wo der „Professor“ die Kleinen mit auf eine Zeitreise nahm. Dass die Kita in Wiechs für die Kleinen keine Wünsche offen lässt, zeigte ein Rundgang: ob Bällebad, Kunst-Atelier, Maler- oder Holzwerkstatt, Bau- und Konstruktionszimmer, Bewegungsraum, Leseecke oder Rollenspielzimmer. Der großzügige Außenspielplatz verfügt über zahlreiche Spielgeräte, eine Wassermatschanlage oder Obst- und Gemüsebeete.

Die vier Bezugsgruppen haben in ihrem „Morgenkreis“ Musik-Instrumente zur Verfügung. Eine Ausstellung älterer Gegenstände, wie ein Plattenspieler oder alte Spiele, wurde von Eltern zusammengetragen und präsentiert. Im Atelier wurde eine kleine Vernissage mit gemalten Bildern der Kinder gezeigt. „

Ehemalige erinnern sich

„Ehemalige“ hatten in der Ausstellung ein Déja-vu, darunter der 1989 geborene Valentin Buchty, der die Kita ab 1992 für drei Jahre besucht hatte. Erinnerungen tauchten bei ihm auf, beim Blick zum Außenspielplatz sagte er: „Hier sind wir mit dem Bobbycar den Berg heruntergefahren und in der Hecke gelandet. Das hat einen Riesenspaß gemacht, war aber leider verboten. Ein herzliches Zusammentreffen gab es mit seiner Erzieherin Marianne Hodapp, die ihn umarmte und sagte: „Das war immer ein ganz Lieber“. Auch der „Ehemalige“ Felix Hodapp war Kita-Kind von 1986 bis 1990 und wurde von Erzieherin Daniela Seehöfer betreut. Die Kita war für ihn ein „Stück Heimat“: „Ich empfinde hier so eine Mischung zwischen Wehmut und Freude, dass ich die Kita besuchen durfte“.