Gesangverein Pfaffenberg
: Stimmungsvolles Finale eines ereignisreichen Jubiläumsjahrs

Das Jahreskonzert des Gesangvereins Pfaffenberg steht im Zeichen des 75-jährigen Bestehens.
Von
Georg Ganter
Zell Im Wiesental
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Schwarzwälder Bote

Ein ereignisreiches Jubiläumsjahr fand für die Pfaffenberger Sänger mit einem stimmungsvollen Jahreskonzert seinen Abschluss. Bereits im April hatte der Chor sein 75-jähriges Bestehen mit einem großen Festwochenende gefeiert, gefolgt vom zwei Tage erweiterten Sommerfest im Juli.

Trotz des hohen organisatorischen Aufwands und zahlreicher Proben für diese Großveranstaltungen entschied sich der Chor, das Jubiläumsjahr wieder im Pfaffenberger Gemeindesaal ausklingen zu lassen – mit dem traditionellen Jahreskonzert, für das man unter der Leitung des Dirigenten Jakob Frumann eine ausgewogene Mischung aus neuen und bekannten Liedern einstudiert hatte.

Anekdoten und Geschichten

Mathias Räuber, der Vorsitzende des Gesangvereins Pfaffenberg, konnte im gut gefüllten, vorweihnachtlich geschmückten Gemeindesaal viele Zuhörer begrüßen, darunter auch Bürgermeister Peter Palme und sein Stellvertreter Thomas Kaiser mit ihren Gattinnen.

Durch das Programm führte Georg Ganter, der mit Geschichten und Anekdoten an die Gründung des Vereins sowie an lustige Erlebnisse und prägende Persönlichkeiten aus der 75-jährigen Vereinsgeschichte erinnerte. Zwischen den musikalischen Beiträgen stellte er die einzelnen Sänger mit ihren Verdiensten für den Chor, aber auch ihren kleinen Eigenheiten, liebenswerten Marotten und manchen besonderen Episoden aus ihrer Vereinszugehörigkeit vor – sehr zur Freude des Publikums.

Mit dem „Schwarzwaldsänger“, einem neu einstudierten Lied, eröffnete der Chor schwungvoll den Abend und setzte damit gleich zu Beginn ein musikalisches Ausrufezeichen. Großen Beifall erhielten die Sänger im Anschluss für das bekannte Lied der Kastelruther Spatzen, „Ave Maria der Heimat“, das von Luthold Rümmele für Männerchöre bearbeitet worden war.

Im „Heimattal“ überzeugte Basssänger Christof Philipp mit einem ausdrucksstarken Solo, das das Publikum hörbar berührte.

Mit „Benia Calastoria“ schließlich bewiesen die Sänger, dass die Schwarzwälder nicht nur in heimatlichen Klängen zuhause sind, sondern auch Lieder in italienischer Sprache darbieten können.

Ehrungen

Zum Schluß des ersten Konzertteils wurden Konrad Lederer und Werner Ganter für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

Im zweiten Teil wurde der Chor einfühlsam von Nicolo Muzii aus Basel am Piano begleitet. Zu den musikalischen Höhepunkten zählten die Hymne „Amigos Para Siempre“ von Andrew Lloyd Webber sowie das Abschlusslied „Schau, was Liebe ändern kann“, die beide mit überwältigendem Beifall bedacht wurden und die Sänger um eine Zugabe nicht herumkommen ließ. Am Ende des Abends wurde Dirigent Jakob Frumann für seine Arbeit im Jubiläumsjahr vom Vorstand mit einem Geschenk geehrt und vom Publikum mit langanhaltendem Applaus gewürdigt.