Zimmern: Kunz ist neuer Ortsbaumeister

Georg Kunz Foto: privat
Schwarzwälder-BoteZimmern o. R. Als Bauhofleiter ist Georg Kunz den Zimmernern bestens bekannt. Seit kurzem hat Kunz zwei Funktionen inne. Zum einen bleibt er Leiter des Bauhofes und zum anderen übernimmt er zusätzlich die Aufgabe des Ortsbaumeisters der Gemeinde.
Tatkräftig krempelt er seine Hemdsärmel hoch und packt an. Bei Wasserrohrbrüchen steht er tief im Graben und repariert die Leitungen. Gibt es Notfälle, wie bei Hochwassersituationen, ist er sofort zur Stelle und hilft mit. Dabei spielt es keine Rolle, ob es regnet oder schneit. Es ist auch einerlei ob es sonn- oder feiertags, tags oder nachts erforderlich ist. Kunz ist für den Einsatz bereit. Die Zimmerner Bürger schätzen den Bauhofleiter als hilfsbereiten und engagierten Mann, der nicht nur einen Bauhof mit acht Mitarbeitern leitet, sondern oft selbst zum Werkzeug greift, heißt es in der Mitteilung der Gemeinde.
Künftig sehen seine Aufgaben etwas anders aus. Und spricht man Georg Kunz darauf an, sind zwei Dinge zu verspüren: ein gewisser Respekt vor den neuen Aufgaben und der Kombination von zwei Jobs, aber auch eine positive Motivation, diese Herausforderung zu meistern.
Mit der Neuerung hat sich das Aufgabenfeld von Georg Kunz um den technischen und planerischen Bereich des Ortsbaumeisters erweitert. So ist er unter anderem für den Tiefbau mit Straßen, Kanal, Wasser, Straßenbeleuchtung, Grünanlagen und Friedhöfe auch verwaltungstechnisch zuständig. Im Hochbau verantwortet er die Unterhaltung der gemeindeeigenen Gebäude sowie der Kindergärten aber auch die Organisation des Winterdienstes. Für den handwerklich begabten Kunz heißt es vermehrt, seinen Platz auf der Baustelle mit dem Bürostuhl einzutauschen. "Die Kombination von Außendienst und Büroarbeit ist für mich in Ordnung, da sich die Tätigkeiten gut abwechseln", meint Kunz.
Sicherlich hat die zusätzliche neue Aufgabe die Folge, dass sich in der Struktur des Bauhofes etwas ändern muss. "Da ich nicht mehr soviel Zeit habe, aktiv bei den Arbeiten im Bauhof mitzuwirken, übernehme ich mehr die Überwachung", erläutert der Bauhofleiter.
Sein Stellvertreter Martin Ohnmacht wird deshalb mehr Verantwortung und somit weitere Führungsaufgaben übernehmen. Und mit einem neuen Mitarbeiter gibt es zusätzliche Unterstützung. Die Stelle eines Straßenbauers war seit langer Zeit nicht besetzt. "Durch die Wiederbesetzung ergeben sich jetzt neue Möglichkeiten, das Personal effektiver einzusetzen", ist sich Kunz sicher.
Nicht nur im Bauhof werden sich die Aufgaben neu verteilen. Auch im Bauamt wirkt sich die neue Besetzung der Stelle des Ortsbaumeisters in der Bauverwaltung aus. Bauamtsleiter Otto Haller freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit Kunz und vor allem auf die Synergieeffekte, die sich durch die Kombination von Bauhofleiter und Ortsbaumeister ergeben.