Spatenstich in Lackendorf: PV-Anlage hat Batteriespeicher mit 22 Megawattstunden Kapazität

Gut gelaunt beim Spatenstich (von links): Siegfried Stöhr (GVS Energiekonzepte), Lackendorfs Ortsvorsteher Andreas Kramer, Bürgermeister Peter Schumacher, Markus Hangst (MaHa Energy), Steffen Engeser (Engesolar), Daniel Baumann und Philipp Schäfer (Kreissparkasse Rottweil).
MaHa Energy GmbHIn den kommenden Monaten entsteht dort eine moderne Freiflächen-Photovoltaikanlage mit rund 15 Megawatt Leistung, ergänzt durch ein Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von etwa 22 Megawattstunden. Die Bauzeit ist auf rund vier Monate angesetzt.
Mit dem Projekt setzt die Gemeinde Dunningen laut Pressemitteilung gemeinsam mit regionalen Partnern ein deutliches Zeichen für die Energiewende. Ziel ist es, künftig mehr Strom aus erneuerbaren Quellen zu erzeugen und damit die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Öl und Gas weiter zu reduzieren.
Betreiber der Anlage ist die MaHa Energy GmbH aus Dunningen. Geschäftsführer Markus Hangst betonte beim Spatenstich die Bedeutung regionaler Initiativen für eine sichere und nachhaltige Energieversorgung: „Gerade in der aktuellen energiepolitischen Lage ist es wichtig, dass wir unsere Energie zunehmend vor Ort erzeugen. Projekte wie dieses stärken die regionale Unabhängigkeit und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“
GVS und Kreissparkasse im Boot
Das Vorhaben wurde von Anfang an eng mit lokalen Akteuren umgesetzt. Die Projektentwicklung unterstützte die GVS Energiekonzepte aus Rottweil, während die Kreissparkasse Rottweil die Finanzierung des Solarparks begleitet. Auch bei der Technik setzt das Projekt auf regionale Kompetenz: Für die DC-Verkabelung der Module kommt ein neues patentiertes Verbindungssystem der Firma Engesolar aus Waldmössingen zum Einsatz.
Wichtiger Schritt zur Nachhaltigkeit
Gemeinde- und Ortschaftsrat haben das Vorhaben einstimmig befürwortet. Bürgermeister Peter Schumacher sieht darin einen wichtigen Schritt für die nachhaltige Entwicklung der Region: „Der Solarpark ist ein gutes Beispiel dafür, wie Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und kommunale Zusammenarbeit erfolgreich zusammengehen können.“
Neben der eigentlichen Stromproduktion übernimmt der Batteriespeicher künftig eine wichtige Funktion im Energiesystem. Er kann überschüssigen Solarstrom zwischenspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Netz einspeisen. Dadurch wird die Nutzung erneuerbarer Energien effizienter und das Stromnetz stabilisiert.
Wenn alles planmäßig verläuft, soll der Solarpark noch in diesem Sommer in Betrieb gehen und künftig einen wichtigen Beitrag zur regionalen Stromversorgung leisten.