Schmotziger in Bösingen: Eine bunte, frohe und närrische Schar

Die große Schmotzigengruppe in Bösingen ist bereit für die Fasnet.
HölschIn Bösingen, eine bekannt närrische Dorffasnetshochburg, treffen sich die Schmotzigengruppen bereits früh am Morgen in der Zunftstube. Dort werden die Gesichter von Künstlerinnen bemalt. Anschließend formiert sich die bunte, närrische Schar zum Gruppenfoto. Bevor diese – Clowns, Bajasse, Fasnetsmusikanten und Elferräte zusammen mit Ehrenpräsident Rolf Kammerer (links) und Zunftpräsident Günther Stritt (im Hintergrund, leicht mittig) – auf die Menschheit losgelassen wird, wird kräftig gesungen.
Mit dem Bösinger Narrenmarsch zieht schließlich die Gruppe in den Kindergarten ein. Kostümiert nehmen Kinder und Erzieherinnen die Narren in Empfang. Es herrscht buntes Treiben. Anschließend besucht die große Schmotzigengruppe Schüler, um diese für ein paar Tage von der Schule zu befreien. Wie die Kindergartenkinder erhalten die Schüler ein Fasnetsgeschenk.
Im Auftrag der Speckmockelzunft
Anschließen teilt sich die große Schmotzigengruppe in mehreren Gruppen auf und besucht Bürger, die das 65. Lebensjahr erreicht haben. So treten sie mit fröhlichen und lustigen Darbietungen bei den Senioren auf und bescheren ihnen für eine kurze Zeit viel Freude und Fröhlichkeit. Die närrisch Kostümierten überreichen den Altvorderen im Auftrag der Speckmockelzunft Bösingen einen Gutschein für Wurst und Wecken. Dieser Gutschein kann am Sonntag und Montag nach den Fasnetsumzügen in der Zunftstube sowie in der großen Festhalle eingelöst werden.
Im Bild: die große Schmotzigengruppe, bevor sie sich in kleinere Gruppen aufteilt. In der Bildmitte : das Rentner-Ehepaar Adelheid und Werner Pfeifer.