Nell-Breuning-Schule in Rottweil
: So feierten die Erzieherinnen und Erzieher ihren Abschluss

Die Nell-Breuning-Schule hat ihre staatlich anerkannten Erzieherinnen und Erzieher verabschiedet.
Von
Hans Holweger
Oberndorf
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Intensive Jahre liegen hinter den staatlich anerkannten Erzieherinnen und dem Erzieher.

NBS

Drei intensive Jahre in Schule und Praxis haben sich ausgezahlt und werden mit vielen Belobigungen und Preisen belohnt.

So wie die Klasse im September 2021 ihre Ausbildung begonnen hat, liefen die Schüler schwungvoll mit dem Lied „September“ von „Earth, Wind, Fire“ ein. In seiner kurzen Rede betonte Schulleiter Ingo Lütjohann, dass die Klasse einen der schönsten Berufe gewählt habe.

Im Anschluss ließ Klassensprecher Andreas Roth die Versammelten in Erinnerungen schwelgen, indem er an den fleißigen Tafeldienst, gemeinsame Kaffeeexperimente und einen Schwäbisch-Kurs erinnerte. Zudem hätte er sich als einziger Mann in der Klasse ab und zu gern das Fach „Frauenverstehen“ gewünscht, was die Menge im Saal erheiterte.

In ähnlicher Weise ließ Nicole Luttmann als Klassenlehrerin Revue passieren, dass die Floskel „Liebe PIA3“ mindestens einmal in der Woche im Messenger zu sehen war. Sie lobte die Klasse, welche in den drei Jahren viel geleistet habe, auch wenn die Ansprüche in Praxis und Schule sehr hoch seien und es für diese Herausforderungen leider keinen Orientierungsplan gebe. Die Klasse sei trotz unterschiedlicher Charaktere eng zusammengewachsen. Mit dem Wunsch, dass viele der Schlüsselbegriffe aus der Ausbildung ein Schlüssel zum Glück sein mögen, überreichte Klassenlehrerin Luttmann für jede und jeden ein kleines Geschenk.

Ausgezeichneter Jahrgang

Für eine musikalische Untermalung sorgte die Klasse selbst mit einem Lied von den Sportfreunden Stiller, das sie umgeschrieben haben und darin mit Gesang und Ukulele über ihre Ausbildung reflektieren.

In ihrer Rede an die Klasse betonte Abteilungsleiterin Erika Gruber, dass sie als Fachkräfte einen enormen gesellschaftlichen Beitrag leisten. Sie seien sehr gut ausgebildet worden, was sich auch in den Noten widerspiegele. So erhielten 12 von 18 Schülern eine Auszeichnung, was entweder eine Belobigung oder ein Preis in Form eines Büchergutscheins darstellt. Zudem erhalten sie nicht nur den Abschluss als staatlich anerkannte Erzieher, sondern auch den Titel „Bachelor Professional in Sozialwesen“, welcher zum Studium an einer Hochschule berechtigt. Zwei Schülerinnen der Klasse, die die Ausbildung in Teilzeit absolviert haben, erhalten das schulische Abschlusszeugnis und sind nach einem zusätzlichen Jahr in der Praxis fertig ausgebildet.

Im Anschluss dankte Abteilungsleiterin Gruber allen beteiligten für die Begleitung und Unterstützung während der Ausbildung.

Viele Anekdoten

Auch die Klassensprecherin Klaudia Kochems bedankte sich im Namen der ganzen Klasse bei den einzelnen Lehrkräften und gab die eine oder andere Anekdote zum Besten. Zudem galt auch ein Dank an ihre Mitschülerinnen und -schüler, welche als bunt zusammengewürfelte Gruppe aufeinandergetroffen sind und trotz aller Unterschiede es geschafft haben, eine Einheit zu bilden. Ebenso wurde den Anleitungen, der Schulleitung und der Familie gedankt, die immer hinter den Lernenden standen. Die Übergabe von Präsenten an die Lehrenden wurde durch ein kreatives Quiz umgesetzt.

Als letzte Musikeinlage der Feier trommelten die Absolventen rhythmisch ein „Danke für die schöne Zeit“. Eine Diashow mit Eindrücken bildete den feierlichen Abschluss der Feier.

Absolventen

Sie dürfen sich staatlich anerkannte Erzieherin und Erzieher nennen:  Evita Ardean (Belobigung), Madeleine Belz (Preis), Jana Bleibel (Lob), Jana Bühler, Jasmin Bühler (Lob), Debora Di Trizio (Preis), Emine Dincer, Deborah Gnann (Preis), Klaudia Kochems (Preis), Angelina Mishchenko, Anja Rakic, Fabiola Riedmüller, Andreas Roth (Lob), Luciana Salustiano dos Santos, Lisa Vosseler (Preis) und Xenia Zimmerer (Lob) Diese Schülerinnen haben den schulischen Teil der Ausbildung absolviert: Sonja Eints (Preis) und Johanna Engelsmann (Lob).

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