Neckarline in Rottweil: Berührend - darum wird die Hängebrücke für sie zum besonderen Ort

Diese Bilder von ihrem ganz besonderen Besuch mit ihrer Nichte auf der Hängebrücke in Rottweil sendet uns Trudi Cembran-Pioch zu - verbunden mit einem großen Dankeschön.
privat- Eine Besucherin verbindet die Neckarline in Rottweil mit ihrem verstorbenen Mann.
- Sie gewann Brückentickets nach einer Verlosung und sah darin ein persönliches Zeichen.
- Beim Besuch trug sie ein gerahmtes Foto mit sich – die Überquerung empfand sie als tröstlich.
- Eindrücke: Wolken, Blumenwiese, Zug, Testturm, Viadukt, Rottweiler Türme und die Brücke selbst.
- Sie plant den Gang über die Brücke als jährliches Gedenkritual und besuchte auch den Testturm.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die besondere Geschichte von Trudi Cembran-Pioch beginnt mit einem schweren Verlust: Ihr geliebter Mann verstarb im November vergangenen Jahres. Jetzt trug sie ihn aus einem ganz besonderen Grund beim Gang über die Rottweiler Hängebrücke nicht nur im Herzen, auch ein gerahmtes Foto hatte sie dabei.
Und dazu kam es so: Nach vielen schweren Monaten hatte die Dame aus Schramberg-Heiligenbronn im April gelesen, dass unsere Redaktion Tickets für die Hängebrücke verlost. Und sie dachte an die Dankeskarten für die Beileidsbekundungen zum Tode ihres Mannes, in die sie einen Spruch geschrieben hatte: „Ich bau' eine Regenbogenbrücke zu dir in Gedanken, und keiner bringt sie jemals ins Wanken.“
„Ich dachte an meinen Mann und sagte, wenn ich die Tickets für die Brücke gewinne, dann ist das ein Zeichen von dir“, berichtet sie uns. Die Nachricht, dass sie tatsächlich gewonnen hat, habe sie tief bewegt.
Einfach unbeschreiblich schön
Und nun war es so weit. Gemeinsam mit dem Patenkind ihres Mannes besuchte sie am vergangenen Wochenende die Rottweiler Hängebrücke. Dankbar und beeindruckt schildert uns in einem emotionalen Brief, in dem sie sich für die Tickets bedankt, ihre Eindrücke.
Es sei unbeschreiblich schön gewesen, die Neckarline zu überqueren. „Oben die vorbei ziehenden Wolken, unten eine Wiese mit blühenden Blumen, ein vorbeifahrender Zug, ringsum der Testturm, das Viadukt, die Rottweiler Türme und die Gebäudefassaden. Und die Brücke selbst mit ihrer beeindruckenden Architektur“, schwärmt sie.
Innegehalten in Erinnerung
Sie und ihre Nichte hätten schließlich innegehalten, in Erinnerung an ihren verstorbenen Mann, dem sie sich hier besonders verbunden gefühlt habe - „in diesem Zwischenbereich zwischen oben und unten, mit den Sonnenstrahlen im Gesicht“, wie sie berührt berichtet.
Auch den Testturm besucht
Mit anderen Besuchern habe sie interessante Gespräche geführt, mit ihrer Nichte später Kaffee und Kuchen in Rottweil genossen. Und sie habe sich entschlossen, so Trudi Cembran-Pioch, diesen Gang über die Brücke als jährliches Gedenkritual einzuplanen - „so lange es mir möglich ist“.
Den Testturm hätten sie und ihre Nichte übrigens auch noch besucht. „Es war ein wunderschöner Nachmittag“, sagt sie. Und nach diesen schweren Monaten ein ganz besonderes Geschenk.
