Mit Bobbycars: Die erste Rottweiler Stadtmeisterschaft

In rasanten Rennen geht es den Berg hinunter. Die kleinen Rennfahrer sind mit Feuereifer dabei.
SiegmeierAusgestattet mit Matschhosen, Regenjacken, Helm sowie Protektoren an Knien und Ellenbogen warteten die kleinen Teilnehmer auf den bunten Bobbycars, dass es endlich losgeht.
Am Samstagmittag wurde das Schulwäldchen neben der Konrad-Witz-Schule für die erste Bobbycar-Stadtmeisterschaft zur echten Rennstrecke. Rote Fähnchen des Bobbycar-Sportverbandes wiesen den Weg, im Kurvenbereich sorgten dicke Strohballen für Sicherheit.
Zum ersten Mal hat der FC Suebia in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendreferat (KiJu) der Stadt und dem Bobbycar Sportverband die Stadtmeisterschaft ausgerichtet, und die Resonanz war „super“, wie Manuel Wilsch informiert. Trotz des ungemütlichen Regenwetters hatten sich 25 Kinder und 16 Erwachsene für die Rennen angemeldet. Und auch die Stimmung an der Strecke war hervorragend.
Einst mit Seifenkisten
Die Idee für das Bobbycar-Rennen war bei den Sueben in Anlehnung an die legendären Seifenkistenrennen beim Ferienzauber entstanden. Hier sausten früher die wildesten Fahrzeug-Kreationen die Obere Hauptstraße hinunter ins Ziel, und die Resonanz war immer riesig.
Doch aus Sicherheitsgründen durfte die Veranstaltung irgendwann nicht mehr stattfinden. „Das fanden wir total schade“, sagt Fabio Wagner. Und so sei die Idee mit den Bobbycars entstanden. Man holte sich den Bobbycar-Sportverband mit ins Boot, der echte Renn-Bobbycars mit coolen Rädern zur Verfügung stellte, und schon ging’s los. In rasanten Rennen flitzten die Kinder, angefeuert von Mamas, Papas und Geschwistern entlang der Strecke, in rasanter Geschwindigkeit den Berg hinunter.

Gleich geht es los.
Foto: SiegmeierNicht jeder schaffte hier auch die Kurve, was immer wieder mal für Tränen sorgte. Doch wieder oben angekommen, war der Kummer verflogen und es ging in die nächste Runde.
Unter dem Motto „Parents gone wilde“ gingen auch Papas an den Start und hatten ebenfalls jede Menge Spaß. In der Wartezeit konnten sich Rennfahrer und Publikum mit Grillwurst und Waffeln stärken.
Die Sieger
In der Klasse 3 bis 5 Jahre erreichte Anton den ersten Platz, gefolgt von Kaio und Jonathan auf Platz drei. In der Klasse 6 bis 9 Jahre belegte Lukas Platz eins, Samuel Platz zwei und Emil Platz drei. In der Klasse 10 bis 13 Jahre siegte Jonathan, gefolgt von Elina auf Platz zwei und Xaver auf Platz drei. In der Klasse „Parents gone wilde“ Ü 18 erreichte Simon Platz eins, Flex Platz zwei und Aaron Platz drei.
Blick auf 2026
Die Rennen wurden von Ruben Trevisiol moderiert. Organisiert wurde die Veranstaltung von Felix Weber und Manuel Wilsch, die sich über die Superresonanz von Eltern und Kindern freuten und guter Dinge sind, dass die Bobbycar-Stadtmeisterschaft im nächsten Jahr erneut stattfinden wird. „Dann aber hoffentlich bei besserem Wetter und mit noch mehr Teilnehmern“, so Wilsch.