KlimaRegion Rottweil: Der Weg ist notwendig und gut

Henry Rauner (von links), Simon Spreter, Alexander Rustler, Oliver Niefer, Beate Kalmbach, Hubert Holl, Ulli Wagner und Stefan Wallstein
KlimaRegionRottweilDie vom Aufsichtsratsvorsitzenden Oliver Niefer geleitete Versammlung der KlimaRegionRottweil (KRR) fand im voll besetzten Refektorium des Kapuziners statt.
Zunächst berichtete Marketing-Vorstand Ulli Wagner vom fortschreitenden Klimawandel. In der KRR ist man unbeirrt gewillt, die Energiewende vor Ort ausdauernd und konstruktiv voranzubringen.
Die Mitgliederzahl ist auf fast 500 gewachsen, der Wirkungsbereich hat sich vergrößert, so sind einige Mitglieder auch aus den Kreisen Tuttlingen und Schwarzwald-Baar hinzugekommen. Zudem konnten Projekte wie die PV auf dem Schwimmbad der Eichendorffschule fertiggestellt und nun auch der Bürgerenergiepark Berner Feld auf den Weg gebracht werden. Überdies sei man in Gesprächen für mehreren Wind-Energie-Beteiligungen und öffne sich weiteren Vorhaben.
Fast 28.000 Euro
Bei einem Geschäftsguthaben von 783.400 Euro, so berichtete Finanz-Vorstand Henry Rauner, verzeichnete die KRR einen erstmaligen Überschuss fürs Jahr 2025 in Höhe von fast 28.000 Euro, der als Rücklage und Gewinnvortrag in den kommenden Jahresabschluss übertragen wird. Neben zu erwartenden Dividenden stellte Rauner die Möglichkeiten exklusiver Darlehen für Mitglieder als Investitionsmöglichkeit in Projekte vor.
Schließlich erläuterte Technik-Vorstand Simon Spreter, wie sich die verschiedenen Projekte entwickeln. So reiften in der Terra-Preta-Kooperation mit der Stadt Rottweil 260 Kubikmeter Schwarzerde heran, für die PV Eichendorff werde eine Erweiterung der Anlage geplant und für den Bürgerenergiepark Berner Feld plane die KEER (Kooperation Erneuerbare Energien im Landkreis Rottweil) einen Einstieg ins Projekt.
Der neue Aufsichtsrat
Den neuen Aufsichtsrat bilden Oliver Niefer als Vorsitzender, Alexander Rustler als neuer Stellvertreter sowie Hubert Holl und Carmen Jäger. Neu gewählt wurden Gerald Baumann, Beate Kalmbach und Stefan Wallstein. Beim geselligen Abschluss war man sich auch bei fast subtropischen Temperaturen einig, dass die KRR auf einem notwendigen und guten Weg ist.