Kindergarten Herrenzimmern: Wo ist nur der Eingang?

Nach der Freilegung der Kellerwand Richtung Straße geht es am Herrenzimmener Kindergarten mit den Drainagearbeiten weiter. Danach beginnt der Um- und Anbau.
WeisserIn jüngster Sitzung hat der Bösinger Gemeinderat das dritte und letzte Paket mit sieben Gewerken vergeben. Erfreulich für die Kommune: Nach derzeitigem Stand wird der Kostenrahmen für den Um- und Anbau eingehalten.
Unterm Strich bleiben gegenüber der letzten Berechnung von Architekt Harald Ganter Anfang des Jahres (1,331 Millionen Euro) sogar rund 50 000 Euro übrig – obwohl sich bei den Fenstern (Schäden an der Verglasung am Gartenausgang), bei der Notausgangstüre und bei der Schließanlage nachträglich nicht eingeplante Mehrausgaben angefallen seien.
Diese fänden sich komplett in der aktuellen Baukostensumme von 1,280 Millionen Euro, versicherte der Planer der Ratsrunde. Laut Ganter sei man im Zeitplan.
Das dritte Paket
Im Rahmen einer freihändigen Vergabe wurden folgende Firmen als günstigste Bieter beauftragt: Bodenbelagsarbeiten: Raumausstattung Knöpfle, Marschalkenzimmern (24 386 Euro); Einbauküche: Reuss Einrichtungen, Dunningen (24 003 Euro); Estricharbeiten: Kimmich Fußbodenbau GmbH, Fluorn-Winzeln (10 559 Euro); Fliesen- und Plattenarbeiten: Wolfgang Noder, Herrenzimmern (21 224 Euro); Maler- und Tapezierarbeiten: Merkt Malerbetrieb GmbH, Böhringen (23 467 Euro); Putz- und Trockenbauarbeiten: Linsenmann GmbH, Herrenzimmern (93 078 Euro) und Schreinerarbeiten: Schreinerei Claus Ahner, Seedorf (14 101 Euro).
Mit der aufwendigen Freilegung der Kellerwand habe man begonnen, informierte Ganter. Damit sei man fast fertig. Danach erfolge die Drainage. Anschließend starteten die Umbau- und Anbauarbeiten am Gebäude.
Derzeit erfolge der Zugang zum Kindergartengebäude über den Garten. Vorübergehend habe man den Eingang an das andere Eck des Gebäudes verlegen müssen.
Parken ein Problem
Im Moment sei das Parken diesem Bereich (Kindergarten, Arzt und Friseurgeschäft) sehr eingeschränkt, bemerkte Ratsmitglied Thomas Hoppe und fragte in diesem Zusammenhang nach, ob der untere Schulhofparkplatz gesperrt sei.
Bürgermeister Peter Schuster („Die vorhandenen Parkplätze sind begrenzt“) wies darauf hin, dass die Handwerker während der Umbauphase Platz für ihre Fahrzeuge und Maschinen bräuchten und diese auf den Parkflächen abstellten.
Gegebenenfalls müssten die Autofahrer auf die Parkplätze Richtung Kirche ausweisen, meinte der Schultes.