Immobilie in Stetten: Dieses preisgekrönte Schmuckstück steht jetzt zum Verkauf

Das Fachwerkgebäude prägt die Ortsmitte von Stetten.
OttoAn der prächtigen dreigeschossigen Fassade mit dem roten Fachwerk kann man kaum vorbeifahren, wenn man durch’s malerische Eschachtal fährt. Das ehemalige Pfarrhaus in Stetten sticht in der Ortsmitte, direkt gegenüber der Kirche, besonders hervor. Das historische Gebäude, welches seinen Ursprung im Jahr 1663 hat, ist nicht nur eine Rarität, sondern tatsächlich ein Schmuckstück.
Das liegt auch an der fachmännischen und aufwendigen Restaurierung. 1989/1990 wurde das Gebäude von der Eigentümerfamilie mit Hilfe von Experten von Grund auf saniert. Im Jahr 1991 hat der Schwäbische Heimatbund dem Haus dafür den Preis für Denkmalschutz, den Peter Haag-Preis, verliehen.
Die Außenfassade wurde im Jahr 2015 erneuert und das Dach mit Biberschwanz Ziegeln 2020 neu gedeckt, die ehemalige Scheuer abgedämmt.
Blick ins Innere
Jetzt steht das historische Gebäude zum Verkauf. Und diese Tatsache erlaubt anhand vieler Bilder im Netz nun auch einen Blick ins Innere. Dort wurde ebenfalls viel Wert auf das Bewahren der historischen Baukultur gelegt, verbunden mit den modernen Annehmlichkeiten, die ein Wohngebäude heute braucht.
Historische Baukultur
„Kaminöfen, sichtbaren Deckenbalken, die den Charme historischer Baukultur spürbar machen, sowie eine großzügig, hochwertig ausgestattete Küche und luxuriöse Badezimmer“ sind laut Immobilienanzeige nur einige Highlights. In jedem Raum seien liebevoll umgesetzten Detailarbeiten wie Kassettendecken, Kastenfenster und Einbauten zu finden.
Kaufpreis bei 695 000 Euro
300 Quadratmeter Wohnfläche auf drei Etagen mit acht Zimmern sind ausgewiesen, das Grundstück umfasst 774 Quadratmeter. Der Kaufpreis liegt bei 695 000 Euro.
Das Haus in Stetten findet sich nun auch in der Auflistung der Regierungspräsidien über „Verkäufliche Kulturdenkmale in Baden-Württemberg“, die im Netz einsehbar ist. Hier finden sich viele weitere Gebäude – derartige Schmuckstücke wie in Stetten gibt es allerdings nicht überall.
