Gartenbau
: Tipps auch für den kleinen Garten

Offene Gartentür 2026: Die Aktion lädt ein, die Vielfalt im Landkreis Rottweil zu entdecken.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die eindrucksvolle Hänge­ulme prägt die parkähnliche Anlage in Dürrenmettstetten.

Susann Glunk, Landkreis Rottweil

Kleine Gärten, große Anlagen, traditionelle Gestaltung und neue Ideen: Die „Offene Gartentür“ zeigt, wie vielfältig die Gartenkultur im Landkreis Rottweil ist.

Zum 21. Mal laden die Kreisfachberatung und der Kreisverband der Obst- und Gartenbauvereine zur Veranstaltung ein. Am Sonntag, 28. Juni, öffnen fünf ganz unterschiedliche Stationen ihre Tore für Besucher.

Auftakt in Sulgen Den Auftakt macht der Haldenhof in Sulgen in der Helene-Junghans-Straße 12. Der Garten einer Doppelhaushälfte zeigt, wie sich auf vergleichsweise kleinem Raum Gehölze, Stauden, Obst und Gemüse harmonisch verbinden lassen. Viele durchdachte Details und kreative Lösungen machen ihn zu einem inspirierenden Beispiel für Gartenbesitzer.

Auf dem Lindenhof Weiter geht es auf den Lindenhof bei Oberndorf in der Straße Ob der Sulzhalde 15/1. Von der Straße aus wirkt der Garten zunächst unscheinbar. Wer jedoch den Weg hinter das Haus findet, entdeckt auf kleinstem Raum eine beeindruckende Pflanzenvielfalt. Heimische Stauden stehen dort neben tropischen Gehölzen, Tillandsien, Bananen und Kakteen. Auch Aquarienfreunde kommen auf ihre Kosten: Der Besitzer zeigt auf Nachfrage gerne seine Korallen.

Nach Dürrenmettstetten Über das Glatttal führt die Route schließlich nach Dürrenmettstetten. Im Mühlgarten 2 lädt ein neu angelegter Garten rund um ein Einfamilienhaus zum Entdecken ein. Naturnahe Staudenbeete, eine Kräuterspirale und Hochbeete zeigen, wie abwechslungsreich moderne Gartengestaltung in Neubaugebieten sein kann. Die vielfältige Bepflanzung bietet nicht nur einen attraktiven Anblick, sondern auch Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Insektenarten.

Ebenfalls in Dürrenmettstetten, am Rundblick 20, erwartet die Besucher ein großzügiger, parkähnlicher Garten. Eine eindrucksvolle Hängeulme prägt die Anlage, die von zahlreichen Gehölzen eingerahmt wird. Staudenbeete und ein Gemüsegarten ergänzen das harmonische Gesamtbild.

Im Wald Die fünfte Station ist kein Privatgarten, sondern eine Aufforstungsfläche im Wald bei Dürrenmettstetten. Der Natur- und Wanderverein des Ortes hat dort gemeinsam mit dem Forstrevier Sulz klimaresiliente Baumarten gepflanzt. Die verschiedenen Baumarten sind vor Ort ausgeschildert.

Wer mehr über das Projekt erfahren möchte, kann um 10 Uhr an einer Führung des Forsts teilnehmen. Das Arboretum befindet sich außerhalb des Ortes am Radweg Richtung Bettenhausen und Schwimmbad; der Weg dorthin ist ausgeschildert.

Lohnender Abstecher Hier lohnt sich übrigens ein kleiner Abstecher: Der Aussichtsturm von Dürrenmettstetten bietet einen beeindruckenden Blick über die Region. In seiner Nähe finden Besucher zudem einen Getränkeautomat des Wandervereins.

Die Kreisfachberatung und die Obst- und Gartenbauvereine laden zur „Offenen Gartentür 2026“ ein. Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, unterschiedliche Gartenkonzepte kennenzulernen, neue Pflanzen und Anbaustrategien zu entdecken sowie mit anderen Gartenbegeisterten ins Gespräch zu kommen.

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