Flüchtlingsunterkunft in Rottweil
: Gasalarm im Neckartal – Feuerwehr und DRK im Einsatz

Feuerwehr und DRK sind am Montagabend in Rottweil im Großeinsatz. Ein ENRW-Mitarbeiter erleidet eine leichte Gasvergiftung. Rund 20 Bewohner müssen wegen Kohlenmonoxid im Gebäude evakuiert werden.
Von
Corinne Otto
Oberndorf
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Zahlreiche Einsatzkräfte sind am Montagabend im Neckartal gefordert.

Schnekenburger

Um 18.51 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert. „H Gas1“  hieß zunächst das Einsatzstichwort, das später erhöht wurde. In einem Gebäude im Neckartal, in dem Flüchtlinge untergebracht sind, wurde Gas  gemeldet.

Die Feuerwehrabteilungen Rottweil und Altstadt rücken mit 37 Kräften und neun Fahrzeugen an, vom DRK Rettungsdienst sind zwei Fahrzeuge mit vier Rettungsassistenten und de Organisatorische Leiter im Einsatz.

ENRW-Mitarbeiter betroffen

Ein Mitarbeiter der ENRW  hatte deine Gasimmission festgestellt und wurde wegen der Folgen einer leichten Kohlenmonoxid-Vergiftung mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Im gesamten Gebäude wurde das Gas festgestellt, das Gebäude daraufhin evakuiert. Die rund 20  Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen, wie ein Feuerwehrsprecher berichtet.

Draußen war die Bereitschaft des DRK Rottweil mit vier Fahrzeugen angerückt, um die Betroffenen zunächst zu erfassen und gegebenenfalls betreuen zu können. Die Feuerwehr hat vorsorglich alle Gas-  und Heizquellen abgestellt.

Ursache ist unklar

Das Gebäude wurde mit zwei Lüftern belüftet. Gegen 20 Uhr konnte kein Kohlenmonoxid mehr nachgewiesen werden, die Einsatzkräfte rücken gegen 20.10 Uhr ab, die Bewohner gehen ins Gebäude zurück.

Woher das Gas, möglicherweise ein  Verbrennungsprodukt, kam, ist unklar. Die Feuerwehr habe keinen Hinweis auf die Quelle, heißt es am Einsatzort. Ein Sachverständiger soll jetzt die Ursache feststellen.

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