Feuerwehr Dunningen
: Wahlen bringen frischen Wind – doch Herausforderungen bleiben

Die Einsatzkräfte und die Gemeinde Dunningen arbeiten gemeinsam an der Weiterentwicklung der Feuerwehr.
Von
(red/pm)
Oberndorf
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Wahlen brachten personelle Wechsel mit sich: Nico Haag (von links) ist der stellvertretende Abteilungskommandant in Lackendorf, Manuel Feilcke der neue Abteilungskommandant, Alwin Weidner ist der Stellvertreter des Seedorfer Abteilungskommandanten Michael Merz, ebenso wie Sebastian Haag.

Feuerwehr

Die Hauptversammlung der Feuerwehr Dunningen stand im Zeichen von personellen Veränderungen und der zukünftigen Entwicklung.

Vorher fanden noch zeitgleich die Versammlungen der Einsatzabteilungen Dunningen, Seedorf und Lackendorf statt.

Personeller Wechsel

In Seedorf und Lackendorf brachten Wahlen personelle Wechsel mit sich. Nachdem sich Andreas Jehle und Daniel Haag in Seedorf nicht mehr zur Wahl stellten, wurde Michael Merz zum Abteilungskommandanten sowie Sebastian Haag und Alwin Weidner zu stellvertretenden Abteilungskommandanten gewählt.

In Lackendorf stellte sich Abteilungskommandant Michael List nicht mehr zur Verfügung. An seine Stelle rückt der bisherige Stellvertreter Manuel Feilcke, stellvertretender Abteilungskommandant wird Nico Haag.

Auch der Feuerwehrausschuss hat sich personell neu aufgestellt. So wurden Sascha Brunkandt für die Einsatzabteilung Dunningen, Sebastian Haag, Manuel Müller und Alwin Weidner für die Einsatzabteilung Seedorf und Nico Haag und Michael Schmeh für die Einsatzabteilung Lackendorf gewählt.

Entwicklung in Dunningen

Zur Hauptversammlung der Feuerwehr Dunningen begrüßte Kommandant Volker Hils anschließend in der gut gefüllten Eschachtalhalle in Lackendorf unter anderem erstmalig eine Abordnung der Patenfeuerwehr Elzach mit ihrem Kommandanten Thomas Dufner. Wie in den vergangenen Jahren wurde das Berichtswerk in Form eines Jahrbuches an die Einsatzkräfte verteilt, so dass Kommandant Volker Hils in seinem Bericht auf die Entwicklung der Feuerwehr Dunningen einging.

Er erläuterte, was es brauche, um eine schlagkräftige und funktionierende Feuerwehr zu haben – neben der Technik, gut ausgebildetem, motiviertem Personal und Kapazitäten zur Unterbringung von Material und Personal. Gerade in den Abteilungen sei es wichtig, die immer größer werdende Aufgaben-Flut auf mehrere Schultern zu verteilen. Ein Ärgernis seien vermeidbare Fehlalarmierungen und unzureichend gepflegte Feuerwehrpläne. Zudem nehme Bürokratie immer mehr Raum ein.

Hils ging auch auf die Planung des Feuerwehrhauses Dunningen ein und meinte, dass diese schon weiter fortgeschritten sein könnte. Was die Fortführung des Feuerwehrbedarfsplans angehe, so stünden weitere Anschaffungen an, kündigte er außerdem an.

Der Neubau

Bürgermeister Peter Schumacher sprach den Feuerwehrangehörigen für ihre Einsatzbereitschaft und Bereitschaft zu ständiger Weiterbildung seinen großen Respekt und Dank aus. Die Gemeinde habe im vergangenen Jahr für die Ausstattung, insbesondere durch die Beschaffung von zwei Mittleren Löschfahrzeugen und einem Mannschaftstransportwagen gesorgt, wobei die Feuerwehr einen hohen Eigenanteil beisteuerte.

Eine Herausforderung stelle der Neubau des Feuerwehrhauses Dunningen dar, bei dem aus Kostengründen eine überarbeitete Planung notwendig sei. Der bürokratische Aufwand sei extrem hoch, zumal es gelte, fixe Termine für die Zuschussanträge einzuhalten. Die Mittel seien bei der Gemeinde eingeplant. Allerdings gelte bei der Kostenberechnung Genauigkeit vor Schnelligkeit. Gleichwohl habe er Verständnis für die Unzufriedenheit.

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