Deutsch-Schweizer Literaturtage
: Abschluss-Matinee lockt auf die Rottweiler Saline

Am Freitag, 26. September, gehen sie los: die Literaturtage. Während ihrer Zeit hier, sollen die Autoren Eindrücke über Rottweil sammeln. Und diese sonntags, 28. September, vorstellen.
Von
(red/pm)
Oberndorf
Jetzt in der App anhören

Auch 2023 schrieben die Teilnehmer Texte darüber, was sie mit der Stadt verbinden. (Archivfoto)

Bodo Schnekenburger

Die Literaturtage stehen bevor. Das bedeutet: viele neue Eindrücke sowohl für die Besucher als auch für die Autoren selbst. Abschließend versammeln sich alle Literaten an diesem Sonntag, 28. September, nochmals auf der Bühne der Werkstatthalle.

Die Schriftsteller, die zur Rottweiler Begegnung der Deutsch-Schweizer Literaturtage am Wochenende anreisen, haben ein vollgepacktes Programm.

Sie stellen nicht nur ihre Bücher in Rottweil vor, sondern sollen auch die Stadt und ihre Menschen ein wenig kennenlernen. Dazu gibt es ausreichend Gelegenheiten – etwa bei einer Stadtführung, beim Empfang, in den Pausen oder gemütlich am Abend.

Literaturtage enden mit Texten über Rottweil

Um eine bleibende Erinnerung zu hinterlassen, sollen die Autoren einen kleinen Text verfassen, der sich in irgendeiner Weise mit der Stadt und/oder den Literaturtagen auseinandersetzt. Das erzeugt zwar einen gewissen Druck, führt aber regelmäßig zu spannenden und unterhaltsamen Ergebnissen.

Bei den vorherigen Literaturtagen war beispielsweise ein „Lob der Holzwege“ zu hören (Arno Frank), der „Versuch, einen Rundgang durch Rottweil zu erfassen“ (Rebecca Gisler), Julia Weber schrieb über „Die Menschen, die Hunde, später der Wein.“ und Christine Koschmieder konstatierte: „This is Rottweil. This is water.“ Gäste dürfen also gespannt sein, was die Literaten in diesem Jahr besonders beeindruckt.

Die Sammelbände der Vorjahre sowie die Bücher aller Autoren können bei der Sonntagsmatinee an den Büchertischen der Rottweiler Buchhandlungen vor Ort erworben werden. Die Matinee beginnt am Sonntag, 28. September, um 11 Uhr.

Von 11 bis 17 Uhr ist außerdem im Rahmen des „Offenen Sonntag“ in der Kunststiftung Hauser der Skulpturenpark geöffnet, und es werden Führungen durch die Wohn- und Arbeitsgebäude des 2004 verstorbenen Künstlers angeboten.

Letzte Führung in diesem Jahr

Damit öffnet die Kunststiftung Erich Hauser zum letzten Mal in diesem Jahr ihre Türen für einen offenen Sonntag. Zudem geben zwei geführte Rundgänge um 11.30 und 14 Uhr Einblicke in das Schaffen des renommierten Edelstahlbildhauers Erich Hauser. Im Stiftungscafé gibt es Kaffee und Kuchen.

Umgeben von Bäumen und Sträuchern erstreckt sich das ehemalige Kunst-, Wohn- und Arbeitsareal Hausers auf über 30 000 Quadratmeter am Rande Rottweils. Rund 70 seiner Werke aus den Jahren 1960 bis Anfang 2000 prägen den Skulpturenpark sowie das markante Stahl-Wohnhaus, die Werkstatthalle und die außergewöhnliche Wohnpyramide.

Der Eintritt in den Skulpturenpark ist frei. Die Führungen durch die Häuser des Areals kosten pro Person sieben Euro, für Schüler, Studenten und Azubis sind sie kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Individuelle Führungen sind abseits der offenen Sonntage auf Anfrage per E-Mail an info@erichhauser.de oderunter Telefon 0741/28 00 18 30 möglich. Ab April bis Ende Oktober können Besucher jeden Samstag von 15 bis 17 Uhr durch den Skulpturenpark zu spazieren.

Der Rottweiler mit Biss
Montag - Freitag um 7.00 Uhr
Alles Wichtige aus Rottweil und Umgebung Montag bis Samstag im kompakten Überblick.