Böhringer Narren: Was an der Fasnet 2026 vorgesehen ist

Die Mitglieder des Böhringer Narrenrats bleiben noch ein Jahr zusammen.
NarrenzunftNarrenchef Marian Bühl kündigte bereits jetzt für das kommende Jahr eine personelle Änderung an. Er werde bei der Jahresversammlung 2026 nicht mehr für den Posten des Vorsitzenden zur Verfügung stehen.
Nach fast zehn Jahren sei es für ihn dann Zeit, einen Schritt zurückzutreten. Danach werde er die Zunft weiterhin unterstützen – allerdings nicht mehr in der bisherigen Funktion.
Der Vorsitzende berichtete in seinem Rückblick von einer gelungenen Fasnet 2025 mit mehreren Höhepunkten. Gemeinsam mit den Narrenzünften Dietingen und Irslingen habe man mit Unterstützung von Tobias Kroll ein kleines, kindergerechtes Narrenbuch ins Leben gerufen. Damit werde den Kindern aus Krippe, Kindergarten und Schule die Fasnet nähergebracht. Die Aktion sei ein großer Erfolg gewesen.
Bootsfahrer beim Umzug
Dies gelte ebenso für die Schlichem-Na-Fahrt am Fasnachtssonntag. Diese Veranstaltung werde es im kommenden Jahr erneut geben. Die Bootsfahrer dürfen künftig beim anschließenden Umzug teilnehmen und den Narrensprung der Narrenzunft bereichern.
Der 50. Geburtstag naht
Nach dem Vereinsregister werde die Narrenzunft Böhringen im kommenden Jahr 50 Jahre alt, berichtete Bühl. Ursprünglich sei ein Brauchtumsabend sowie ein Kinder- und Teenie-Tanznachmittag geplant gewesen.
Aufgrund der kurzen Fasnetsaison und den vielen Terminen anderer Zünfte habe man für den Brauchtumsabend kaum Zusagen erhalten. Deshalb gebe es keinen Brauchtumsabend. Am Samstag vor dem G4-Treffen in Irslingen finde jedoch ein Tanznachmittag für junge Tänzerinnen und Tänzer statt. Der dabei erwirtschaftete Gewinn soll an den Kindergarten Pfiffikus gespendet werden.
Satzung vor Anpassung
Schriftführerin Laura Schwarzwälder ging in ihrem ausführlichen Bericht auf sämtliche Veranstaltungen und kameradschaftliche Aktivitäten ein. Kassierer Vincent Strubel legte detailliert die finanziellen Zahlen offen.
Bürgermeister Felix Hezel attestierte den Vereinsverantwortlichen gute Arbeit. Die Narrenzunft trage wesentlich zum kulturellen Dorfleben und zur funktionierenden Dorfgemeinschaft bei. Die Versammlung gedachte der beiden kürzlich verstorbenen ehemaligen Vorstände, Reinhold Jauch und Roland Neher. Im kommenden Jahr soll in einer außerordentlichen Versammlung die Satzung angepasst werden.