Bildung in Rottweil: Premiere am Leibniz-Gymnasium – eine mörderisch-spannende Überfahrt

Simon Thesing (links) und Samuel Buschmann
Groß„Wer erschoss Noah Duprais?“ von Hannes Mager hatte die Theater-AG des Leibniz-Gymnasiums als Bühnenstück ausgesucht. Schüler der Kursstufe 1 und 2 überzeugten durch ihr schauspielerisches Talent und animierten die Zuschauer neben zahlreichen Lachern vor allem zu tosendem Applaus.

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Schwarzwälder BoteDer Reeder Noah Duprais (Simon Schlegel) wird auf der letzten Überfahrt der Old Mary nach New York auf Deck erschossen. In bester Agatha-Christie-Manier sind alle Passagiere verdächtig. Gemeinsam übernimmt das Detektivehepaar Clement und Brigitte Gauthier (Samuel Buschmann und Vanessa Stier) die Ermittlungen an Bord und befragen die Passagiere. Dabei muss sich der selbstverliebte und zur Selbstüberschätzung neigende Detektiv immer wieder von seiner resoluten Ehefrau und dem Kapitän des Schiffes, Isaac Bronswick (Moritz Hugger), sagen lassen, wo es lang geht.
Unterstützt werden die drei bei der Suche nach dem geheimnisvollen Mörder vom Matrosen Freddie (Laura Maier) und dessen Schwester, der Matrosin Maddie (Mona Roth). Während es immer wieder zu wilden Diskussionen zwischen Detektiv und Kapitän kommt, taucht die Leiche des Ermordeten wie von Zauberhand an immer anderen Orten des Schiffes auf.
Die um ihr Erbe betrogene, berechnende Ehefrau Manon Duprais (Linn Kammerer) und die Stieftochter des Toten Zoe Gabin (Charlyn Herr) scheinen ebenso ein Motiv zu haben, wie dessen junge Geliebte Chloe Bartand (Enya Braun).
Der Meeresbiologe Friedriech von Wittgenstein (Jonas Rohrmoser) und der schrullige Rentner Edmund Wilson (Fabian Fuhr) mit seiner Betreuerin Emely (Alissa Bader) haben sich ihre Überfahrt nach Amerika anders vorgestellt. Und dann ist da noch Enzo Murat (Simon Thesing) – ein Berufsmörder, der nicht mehr morden will.
Nach einer fast dreistündigen Überfahrt schafft es Brigitte Gauthier, der Besatzung, den Passagieren und dem begeisterten Publikum den Mörder zu präsentieren.

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Schwarzwälder BoteRegie führten aus dem Kollegium Julia Heinzmann und Mirjam Groß. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von einigen der Schauspieler selbst. Daniel Riesterer und sein Stage-Team sorgten im Hintergrund dafür, dass die Schauspieltalente ins richtige Licht gerückt wurden, den richtigen Ton trafen und im Saal jederzeit gut zu hören waren.