Betrug durch Cybertrading
: Festnahmen - Kripo Rottweil schnappt gleich zwei Geldabholer

Die Staatsanwaltschaften Rottweil und Konstanz sowie das Polizeipräsidium Konstanz vermelden am Dienstag gleich zwei Ermittlungserfolge der Kriminalpolizei Rottweil.
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(red/pm)
Kreis Rottweil
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Bildnummer: 60546354  Datum: 25.06.2013  Copyright: imago/Jochen Tack
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Zwei Geldabholer wurden festgenommen.

TOBIAS SCHWARZ/AFP
  • Kripo Rottweil verhaftete zwei Geldabholer im Zusammenhang mit Cybertrading-Betrug.
  • Festnahmen erfolgten am 7. Mai in Villingen-Schwenningen und am 2. Juni in Gosheim.
  • Die Täter sollten Geld von Opfern abholen – der Schaden liegt im sechsstelligen Bereich.
  • Festgenommene: russisch sprechende Männer im Alter von 27 und 22 Jahren – Untersuchungshaft.
  • Polizei warnt: Versprechen prüfen, keine Daten oder Zugriffe teilen, keine Übergaben an Unbekannte.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

So wurden  laut Pressemitteilung zwei Geldabholer, die im Zusammenhang mit Anlagebetrugsstraftaten stehen, am 7. Mai in Villingen-Schwenningen und am 2. Juni in Gosheim durch Kräfte der Kriminalpolizeidirektion Rottweil verhaftet. Beide sollten Geld von Opfern von Cybertrading-Betrug abholen.

Bei der Betrugsmasche Cybertrading werden Opfer online mit dem Versprechen hoher Renditen für Investitionen in virtuelle Währungen oder andere Finanzprodukte angelockt. Die Betrüger geben sich als seriöse Anlageberater aus und überzeugen ihre Opfer, Geld auf Konten zu überweisen oder dieses an angebliche Kuriere oder Boten auszuhändigen. In den oben genannten Fällen ist laut Pressemitteilung ein Schaden im sechsstelligen Bereich entstanden.

Bei den Abholern handelt es sich um russisch sprechende Männer im Alter von 27 und 22 Jahren. Nach den erfolgten Richtervorführungen lieferten die Beamten der Kriminalpolizei die jungen Männer jeweils in eine Justizvollzugsanstalt ein.

Die Tipps der Polizei

Um sich vor solchen Betrügereien zu schützen, gibt die Polizei folgende Tipps:

  • Seien Sie misstrauisch bei hohen Gewinnversprechen mit geringem
    Risiko, bei Werbeanzeigen auf Web¬sites, bei Social-Media-Beiträgen, Spam-Mails oder Messenger-Diensten.
  • Seien Sie vorsichtig bei reißerischen Angeboten oder angeblichen Geheimtipps.
  • Überprüfen Sie die Seriosität der angeblichen
    Tradingplattformen. Informieren Sie sich und recherchieren Sie, bevor Sie investieren. Kontrollieren Sie dabei Impressum, Adresse und Ansprechpartner.
  • Überprüfen Sie die Seriosität der angeblichen
    Tradingplattformen. Informieren Sie sich und recherchieren Sie, bevor Sie investieren.
  • Kontrollieren Sie dabei Impressum, Adresse und Ansprechpartner. Geben Sie keine sensiblen Daten an ungeprüfte Seiten weiter.
  • Schützen Sie Ihre Zugangsdaten, Ausweisdokumente und Zahlungsinformationen.
  • Erlauben Sie keinen Fernzugriff auf Ihren PC oder Ihr Smartphone, auch wenn es als vermeintlich nettes Unterstützungsangebot getarnt ist.
  • Überprüfen Sie die Seriosität der angeblichen
    Tradingplattformen. Informieren Sie sich und recherchieren Sie, bevor Sie investieren. Kontrollieren Sie dabei Impressum, Adresse und Ansprechpartner.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und tätigen Sie keine Überweisungen auf unbekannte Konten, insbesondere im Ausland.
  • Übergeben Sie kein Bargeld oder andere Vermögensgegenstände an Ihnen unbekannte Personen.

Seriöse Informationen, welche  dabei helfen, das Investitionsangebot zu prüfen, gibt es laut Polizei auf der Homepage der BaFin, auf den Seiten der Verbraucherzentrale, auf Warnlisten (Vorsicht, nicht alle betrügerischen Plattformen sind gelistet, da ständig neue entstehen) und bei der eigenen Bank.

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