Ausbildung in Rottweil
: 112 neue Fachkräfte – diese Absolventen der EHG können stolz sein

Die Erich-Hauser-Gewerbeschule (EHG) verabschiedet 112 neue Fachkräfte nach ihrer erfolgreicher Berufsschulabschlussprüfung.
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(red/pm)
Oberndorf
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Alle Lob- und Preisträger werden besonders beglückwünscht.

Hugger/EHG

Der neue Schulleiter Michael Schuler konnte vor Weihnachtenmehr als 100 neuen Fachkräften bei der Zeugnisübergabe im gut gefüllten Großen Saal des Berufsschulzentrums in Rottweil gratulieren. Insgesamt 40 Preise und Lobe für gute und sehr gute Leistungen wurden übergeben.

Sebastian Altmann sticht heraus

Dabei stach besonders Sebastian Altmann heraus: Der Metallbauer mit der Ausrichtung Konstruktionstechnik erhielt mit der Note 1,0 den Erich-Hauser-Preis – eine Originalradierung des Namensgebers der Schule.

EHG-Preisträger Sebastian Altmann (links) und Schulleiter Michael Schuler.

Foto: Hugger/EHG

Bei den Absolventen der dreieinhalbjährigen Ausbildungen und einigen vorgezogenen Prüflingen war die Stimmung gelöst. Überwiegend mit einem lachenden Auge und guten Gefühlen schauten sie zurück auf die Schulzeit an der EHG und ließen die Erlebnisse Revue passieren. Folgerichtig anerkannte Michael Schuler in seiner Rede zunächst die Leistung der Absolventen und dankte den Abteilungsleitern der Berufsschule, Manfred Gaiselmann und Gerold Kreuzberger, für die Durchführung der Prüfung und die Organisation in den dreieinhalb Jahren.

Dank an die Betriebe

Er dankte den Ausbildungsbetrieben, die die Absolventen „mit praktischer Erfahrung auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorbereitet haben.“ Neben den Technischen Produktdesignern, den Konstruktions- und Metallbautechnikern werden an der EHG auch Werkzeugmacher und Industriemechaniker, KFZ-Mechatroniker und Anlagenmechaniker im Bereich Sanitär-Heizung-Klima und Zahnmedizinische Fachangestellte ausgebildet. Komplettiert werden diese Berufe von den IT-Systemelektronikern und den Maurern. Auch den Klassenlehrern und und Fachlehrern dankte Michael Schuler. Schließlich erwähnte er die Eltern und Familien, die mit Geduld, Motivation und vielleicht auch mal einem „Jetzt zieh das durch!“ beigestanden hätten.

Lob für duale Ausbildung

Im weiteren Verlauf lobte er die duale Ausbildung. Sie verbinde Theorie und Praxis auf ideale Weise und mache die Absolventen zu Fachkräften, die wissen, wie man Probleme löse und Neues gestalte. In einer Zeit, in der über Fachkräftemangel und wirtschaftliche Herausforderungen gesprochen werde, seien diese ein entscheidender Teil für die Lösung dieser Probleme. Es brauche Menschen, die digitale Werkzeuge verantwortungsvoll einsetzen können und mit klarem Blick für ethische und gesellschaftliche Fragen das Morgen mitgestalten.

Schuler schloss seine Rede mit dem Appell, dass die Absolventen stolz sein könnten auf das, was sie erreicht haben. Dabei brandete Applaus auf, der sich bei den vielen Loben und Preisen und speziell bei Sebastian Altmann noch mehrere Male wiederholen sollte.

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