Achtung im Kreis Rottweil: Jetzt wird vor einer ganz speziellen Betrugsmasche gewarnt

Die Betrüger denken sich immer neue perfide Maschen aus.
Wolf von Dewitz/dpa-Zentralbild/dpa- Kreis Rottweil warnt: Betrüger geben sich am Telefon als Pflegestützpunkt aus.
- Anrufer wirken freundlich, fragen Daten ab und drängen zu schnellen Entscheidungen.
- Echte Mitarbeitende rufen nicht unangekündigt an – Hausbesuche nur nach Absprache.
- Tipps: Keine Daten herausgeben, Gespräch beenden, keine Besuche vereinbaren.
- Im Zweifel selbst beim Pflegestützpunkt anrufen oder Polizei informieren, Tel. 0741/244-474.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Der Pflegestützpunkt des Landkreises Rottweil warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche. Aus mehreren Regionen in Baden-Württemberg werden derzeit Telefonanrufe gemeldet, bei denen sich Betrüger fälschlicherweise als Mitarbeitende von Pflegestützpunkten ausgeben.
Die Anrufer wirken häufig freundlich und professionell. Sie behaupten, bei Fragen rund um Pflegeleistungen helfen zu können oder bieten Unterstützung bei Anträgen an. Dabei versuchen sie, persönliche Daten zu erhalten oder Betroffene zu schnellen Entscheidungen zu drängen. Teilweise werden auch Hausbesuche angeboten oder angekündigt.
Betrüger nutzen das Vertrauen aus
„Die Betrüger nutzen das Vertrauen aus, das viele Menschen in Beratungsangebote rund um das Thema Pflege haben.“ Wichtig zu wissen: „Unsere Mitarbeitenden rufen nicht unangekündigt an, um persönliche Daten abzufragen oder Verträge anzubieten“, sagt Natascha Schneider vom Pflegestützpunkt im Landkreis Rottweil.
Der Pflegestützpunkt des Landkreises Rottweil berät laut Mitteilung kostenlos, neutral und vertraulich zu allen Fragen rund um Pflege und Unterstützung. Hausbesuche finden ausschließlich nach vorheriger Absprache und auf Wunsch der Ratsuchenden statt. Mitarbeitende des Pflegestützpunkts schließen keine Verträge ab und fordern niemals zu kostenpflichtigen Vereinbarungen auf.
Der Pflegestützpunkt empfiehlt:
- Geben Sie am Telefon keine persönlichen oder finanziellen Daten preis.
- Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Beenden Sie das Gespräch, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt.
- Vereinbaren Sie keine Hausbesuche mit unbekannten Anrufern.
- Rufen Sie im Zweifel selbst beim Pflegestützpunkt an und fragen Sie nach.
- Informieren Sie ältere Angehörige, Nachbarn oder Bekannte über diese Betrugsmasche.
„Wer unsicher ist, darf sich jederzeit direkt an uns wenden. Lieber nachfragen als auf einen Betrugsversuch hereinzufallen“, so Schneider.
Wer einen solchen Anruf erhalten hat oder bereits betroffen ist, sollte sich an die Polizei wenden und den Vorfall dem Pflegestützpunkt melden. Weitere Informationen gibt es dort unter der Telefonnummer 0741/244-474.