A81 bei Vöhringen: Großes Polizeiaufkommen an Raststätte – das war der Grund

Bei den Einsatzkräften an der Autobahn-Raststätte handelte es sich unter anderem um die Verkehrspolizeiinspektion Zimmern ob Rottweil. (Symbolfoto)
Marijan Murat/dpa- Große Kontrolle an der A81-Raststätte Hasenrain bei Vöhringen am Dienstagabend.
- Beteiligt waren Verkehrspolizei Zimmern, Polizeihochschule, Zoll, THW und weitere Kräfte.
- 171 Fahrzeuge und 293 Personen geprüft – 49 Verstöße festgestellt.
- Feststellungen umfassten u. a. Fahren ohne Fahrerlaubnis, Drogenverdacht, Gurt- und Ladungsverstöße.
- Zudem Delikte wie Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Waffen- und Betäubungsmittelverstöße.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehrere Polizeiautos und Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks wurden am Dienstagnachmittag auf dem Parkplatz Hasenrain an der A81 gesichtet. Am Abend hielt sich die Polizei noch bedeckt, auf Nachfrage unserer Redaktion gibt es nun die Aufklärung.
„Fahrzeugkontrolle mit Großaufgebot“, hatte mancher schon über die Sozialen Medien gewarnt. Tatsächlich handelte es sich bei der Aktion am Dienstagabend um eine gemeinsame Großkontrolle der Verkehrspolizeiinspektion Zimmern ob Rottweil mit der Hochschule für Polizei Baden-Württemberg.
Dabei wurden sie durch die Polizeihundeführerstaffel Rottweil, Polizeibeamte des Polizeipräsidiums Ulm, Beamte des Zolls sowie Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks unterstützt.
171 Fahrzeuge kontrolliert
Im Zeitraum von 16.30 Uhr bis 23 Uhr kontrollierten die Beamten 171 Fahrzeuge sowie 293 Personen, teilt die Polizei mit.
Bei den Kontrollen wurden insgesamt 49 Verstöße registriert. In vier Fällen stellten die Beamten fest, dass Fahrzeugführer ohne erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs waren. Zudem wurde ein Fall festgestellt, bei dem das Fahren ohne Fahrerlaubnis zugelassen beziehungsweise ermöglicht wurde.
Sechs Fahrzeugführer standen während der Fahrt möglicherweise unter dem Einfluss berauschender Mittel. Darüber hinaus wurden zehn Verstöße gegen die Gurtpflicht sowie ein Verstoß gegen die vorgeschriebene Kindersicherung festgestellt. Ein Fahrzeugführer nutzte während der Fahrt eine Blitzer-App.
Vier Fahrzeugführer hatten ihre Ladung nicht ausreichend gesichert, ein Fahrer hatte das Abrissseil seines Anhängers nicht korrekt verwendet. Bei zwei Fahrzeugen war der Termin für die Hauptuntersuchung überfällig. Außerdem wurden zwei weitere Verstöße gegen die Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung registriert.
Verstoß gegen das Waffengesetz
Auch im gewerblichen Verkehr ergaben sich Beanstandungen. Die Beamten stellten acht Verstöße gegen Sozialvorschriften sowie einen Verstoß gegen die Fahrpersonalverordnung fest.
Neben den Verkehrsverstößen stellten die Beamten folgende Straftaten fest: jeweils einen Fall von Urkundenfälschung und Kennzeichenmissbrauch, einen Verstoß gegen das Waffengesetz sowie einen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz in Verbindung mit Amphetamin.
Außerdem kamen zwei Personen wegen illegalen Aufenthalts zur Anzeige, davon eine Person zusätzlich wegen unerlaubter Beschäftigung. Eine weitere Person hielt sich unerlaubt im Bundesgebiet auf, beziehungsweise reiste illegal ein.
Die Polizei werde auch weiterhin entsprechende Kontrollen durchführen, um die Sicherheit im öffentlichen Raum sowie im Straßenverkehr weiter zu erhöhen, teilt sie mit.

