Folge-Unfall endet tödlich
: Zwei Frauen sterben bei Massenkarambolage auf der A5 bei Appenweier

Zwei folgenschwere Unfälle haben sich am Samstagmittag im Ortenaukreis ereignet. Die Massenkarambolage kostete zwei Menschen das Leben. Die Autobahn in Richtung Karlsruhe ist voll gesperrt.
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(fx/dpa)
Appenweier
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Schlimme Szenen spielten sich am Samstag auf der Autobahn 5 bei Appenweier ab.

ER 24

Bei einem schweren Unfall sind auf der A5 bei Appenweier (Ortenaukreis) in Richtung Karlsruhe zwei Frauen ums Leben gekommen. Sie waren mit ihrem Auto mit anderen Fahrzeugen zusammengestoßen, die wegen eines Unfalls abrupt bremsen mussten, wie die Polizei mitteilte. 

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei nahm die verhängnisvolle Kettenreaktion auf der Nordfahrbahn um kurz nach 11.30 Uhr seinen Lauf: Infolge eines Spurwechsels auf Höhe der Autobahnraststätte Renchtal streiften sich zwei Autos. Wegen der hohen Geschwindigkeiten verloren beide Fahrer die Kontrolle über ihre Wagen. Einer der Unfallbeteiligten wurde dabei schwer verletzt.

Weil die beiden Autos mitten auf der Fahrbahn zum Stehen kamen, mussten nachfolgende Verkehrsteilnehmer plötzlich und stark bremsen. Dabei ereignete sich in Höhe der Anschlussstelle Appenweier ein weiterer schwerer Unfall, in den insgesamt fünf Fahrzeuge involviert waren, berichtet die Polizei.

Smart-Insassen haben keine Chance

Während die Insassen von vier Autos nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt blieben, starben die zwei Frauen laut Polizei noch an der Unfallstelle.

Die A5 Richtung Karlsruhe wurde für die Unfallaufnahme sowie die Bergungs- und Reinigungsarbeiten voll gesperrt. Die Aufräumarbeiten sollen laut einem Polizeisprecher voraussichtlich noch bis zum Abend dauern, der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet. 

Rotes Kreuz versorgt Wartende mit Getränken

Im Schnitt habe es zwischen vier und sechs Kilometer Stau gegeben, so die Polizei. Aufgrund der hohen Temperaturen versorgen Helfer vom Roten Kreuz die im Stau wartenden Autofahrer mit Getränken. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer müssen über Stunden in ihren Fahrzeugen ausharren.

Schaden von rund 100.000 Euro

Die Beamten der Verkehrspolizeiinspektion Baden-Baden haben die Ermittlungen zum Unfallgeschehen aufgenommen. Der Schaden wird derzeit auf über 100.000 Euro geschätzt.

Die Sperrung der Autobahn wurde erst gegen 20 Uhr aufgehoben,

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