Blitzermarathon: Fast 1400 Fahrzeuge fahren im Ortenaukreis zu schnell

Der Ortenaukreis hat sich an der landesweiten Kontrollaktion beteiligt.
Jan Woitas/dpaInsgesamt stellten im Zeitraum vom 13. bis 19. April die Blitzer im Ortenaukreis bei 32.350 Messungen 1389 Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit fest, wobei innerorts elf Fahrzeuge und außerhalb der Ortschaften 83 Fahrzeuge die erlaubte Geschwindigkeit nicht nur geringfügig, sondern um mehr als 20 Stundenkilometer überschritten haben.
Die höchsten Überschreitungen der erlaubten Geschwindigkeit wurden auf der B500, Gemarkung Seebach mit 148 Stundenkilometer bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 Stundenkilometer und auf der B 3, Gemarkung Sasbach, mit 165 Stundenkilometer bei einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf 100 Stundenkilometer gemessen. Insgesamt 14 Verkehrssünder müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
„Zu schnelles Fahren ist eine der häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle“, sagt Annette Streif, Leiterin des Amts für Straßenverkehr und ÖPNV im Landratsamt Ortenaukreis. „Der Ortenaukreis wird deshalb auch künftig regelmäßig im gesamten Kreisgebiet Geschwindigkeitsmessungen vornehmen. Insbesondere durch landes- und europaweit abgestimmte Kontrollaktionen hoffen wir, Autofahrer stärker zu sensibilisieren und sie zur Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen zu bewegen.“
22 Messstellen waren in der Ortenau aufgebaut
Während der Aktionswoche waren rund 22 Messstellen in der gesamten Ortenau aufgebaut. Gemessen wurde diesmal innerorts in den Kommunen Gengenbach, Wolfach, Mühlenbach, Steinach, Zell am Harmersbach, Schutterwald, Mahlberg, Durbach, Hornberg, Rheinau und Neuried. Außerorts befanden sich die Messstellen an den Bundesstraßen 3, 33, 294, 500 und an den Landesstraßen 103 und 75.