Von der Theorie zur Praxis
: Starkholz-Sortierschulung in Dornhan

Trotz Kälte nahmen rund 30 Teilnehmer an der Starkholz-Sortierschulung der Forstbetriebsgemeinschaft Dornhan-Sulz teil. Experten erklärten Holzvermessung und Qualitätsbewertung, bevor die Teilnehmer selbst ihr Wissen an Baumstämmen übten.
Von
Jürgen Maier
Oberndorf
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Rund 30 Teilnehmer interessieren sich für die Starkholz Sortierschulung.

Jürgen Maier

Trotz der kurzfristigen Einladung und winterlicher Kälte fanden sich zahlreiche Interessierte zur Starkholz Sortierschulung der Forstbetriebsgemeinschaft Dornhan-Sulz ein.

Die Vorstände des Waldservice Ortenau Jürgen Maier und Axel Gissler begrüßten die Teilnehmer, bevor Gissler als Referent in das Thema Holzvermessung einführte.

Zur Einführung die Theorie

Nach einer kurzen Vorstellung erläuterte Gissler die wichtigsten Fachbegriffe und stellte die erforderlichen Messzeuge vor. Dabei erklärte er deren Handhabung und worauf bei der Nutzung besonders zu achten ist. Anschließend zeigte er, wie ein Stamm korrekt beschriftet wird und welche Informationen für den Holzverkauf relevant sind. Hierbei wurde auch die Reihenfolge der Datenaufnahme auf dem dicken Teil des Stammes thematisiert.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Längenvermessung: Welche Zugaben sind erforderlich, wo beginnt die Messung, und welche Besonderheiten gibt es zu beachten? Nach der theoretischen Einführung konnten die Teilnehmer ihr Wissen direkt an realen Stämmen anwenden. Ebenso wurde die Durchmessermessung ausführlich behandelt – ab einem Stammdurchmesser von 20 Zentimetern muss an zwei Stellen im 90-Grad-Winkel gemessen werden. Die Methode zur Berechnung des endgültigen Stammdurchmessers wurde ebenfalls demonstriert.

Beispiele werden veranschaulicht

Besonderes Interesse galt der Qualitätseinstufung von Holz, ein Thema, das viele Fragen aufwarf. An bereitgelegten Stämmen konnten fast alle Qualitätskriterien veranschaulicht werden. Während manche Stämme aufgrund eines einzigen Kriteriums eingestuft wurden, wiesen andere mehrere Merkmale gleichzeitig auf, die die Einordnung bestimmten.

Zum Schluss darfst selbst probiert werden

Zum Abschluss besichtigten die Teilnehmer im Bestand liegende Stämme und konnten das Gelernte in der Praxis anwenden. Sie beschrieben ihre Vorgehensweise bei der Vermessung und Qualitätsbewertung und wurden aktiv in die Schulung eingebunden.

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