Tag der offenen Tür in Oberndorf: Info im Gymnasium – G9 sorgt für Veränderungen

Schulleiter Dirk Weigold beantwortet Fragen der Eltern zur Reform.
GräberDie Viertklässler konnten bei den Schnuppertagen vergangene Woche einen halben Tag im Gymnasium miterleben, und beim Tag der offenen Tür gab es für Eltern und Kinder die Gelegenheit, sich noch einmal ein Bild vom Gymnasium zu machen.
In diesem Schuljahr ist der Informationsbedarf besonders hoch, denn ab September startet in Baden-Württemberg das neue G9, das einige Veränderungen mit sich bringen wird.
An einem Nachmittag fanden sich etliche interessierte Familien im Foyer des Gymnasiums ein, wo sie von Schulleiter Dirk Weigold begrüßt wurden. Die aktuellen Fünftklässler zeigten bei zwei Gesangseinlagen, was sie im Musikunterricht gelernt haben, und ein Redebeitrag der SMV ergänzte die Grußworte.
Im Anschluss informierte die Schulleitung über die Veränderungen durch G9 und beantwortete die vielen Fragen, die die Eltern zur anstehenden Reform hatten.
Ein Versuch und ein Quiz
Währenddessen konnten die Viertklässler, ausgestattet mit Stempelkärtchen, bei einer Schulhausrallye die verschiedenen Unterrichtsfächer kennenlernen: Da wurden beispielsweise Mathe-Aufgaben gelöst, ein Luftballon-Auto selbst gebaut, die niedlichen Degus in der Biologie bestaunt und Farben aus geheimnisvollen chemischen Substanzen gemischt. In Deutsch war schnelles Lesen gefragt, in Geographie zeigte sich, wer sich in der Welt auskennt, beim französischen und spanischen Quiz gab es auch kulinarische Leckerbissen, und in Englisch durften die schuleigenen Tablets ausprobiert werden.
Partie Schach mit den Älteren
Auch die AGs des Gymnasiums waren präsent: Manch ein Grundschüler wagte eine Partie Schach mit älteren Schülern oder traute sich an die Reanimationspuppen der Schulsanitäter. Die renovierten Klassenzimmer, die inzwischen mit elektronischen Whiteboards ausgestattet sind, wurden von Groß und Klein bewundert.
Die Eltern konnten im Anschluss im Schülercafé mit der Schulleitung, Elternbeiräten, Fördervereins-Vertretern, der Schulsozialarbeiterin und den Eltern der Fünftklässler, die mit selbst gebackenem Kuchen für die Bewirtung sorgten, ins Gespräch kommen.