Spaß für Fahrer und Zuschauer
: Kreative Ideen beim Seifenkistenrennen in Schiltach

Jede Menge Spaß für Fahrer und Zuschauer bot das Seifenkistenrennen in Schiltach, das am Fasnetssonntag vor dem Umzug stattfand.
Von
Niklas Ortmann
Oberndorf
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  • Mit dem Spruch „20 Stunden laden, 2 Stunden arbeiten“ scherzt dieses Team über die E-Fahrzeuge des Bauhofs.

    Niklas Ortmann
  • „Donald Trump“ versucht, die mexikanische Seifenkiste aufzuhalten.

     
  • Der Wagen der Narrenfreunde Bergfelden trägt das Motto „Jäcklesgrab“

    Niklas Ortmann
  • Das Team „Wasser marsch in Togo“ um Hervé Kossi Dotse hat Schwierigkeiten mit der Rampe.

    Niklas Ortmann
  • Durch ein wenig Starthilfe kann die Fahrt weitergehen.

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  • Tatjana Wiedmann und Markus Wöhrle aka Elvis Presley moderieren das Spektakel.

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  • Der Wagen mit dem Motto „Muffda“ der Jugendkapelle Schiltach/Schenkenzell

    Niklas Ortmann
  • Das Müllfahrzeug vom Team „Sauberes Schiltach“

    Niklas Ortmann
  • Donald Trump versucht, mit einer Mauer die Mexikaner zu stoppen.

    Niklas Ortmann
  • Trump lässt nichts unversucht.

    Niklas Ortmann
  • Letztendlich erreichen die Mexikaner doch noch das Ziel.

    Niklas Ortmann
  • Hunderte Zuschauer verfolgen das Spektakel.

    Niklas Ortmann
  • Neu in Schiltach – die „Casino-Bar Palmbeach“

    Niklas Ortmann
  • Die Fiechtewaldt-Hexen mit dem Nachbau ihres Hexenwagens.

    Niklas Ortmann
  • Die Narrenzunft Halbmeil setzt auf einen „Umzug in Klein“ – und damit nicht auf eine klassische Seifenkiste.

    Niklas Ortmann
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Als wäre die Herausforderung, die Hohensteinstraße mit einer teils sehr provisorischen Seifenkiste hinunterzufahren, ohne dabei in die Zuschauer zu krachen, nicht groß genug, wurden auf der Rennstrecke auch noch Hindernisse aufgebaut.

Die Narrenfreunde Bergfelden, das erste von neun Teams in diesem Jahr, hatten mit seinem Wagen zum Motto „Jäcklesgrab“ mit der Rampe noch keine Probleme – aber was war dann los? Die Hütchen, um die im Slalom gefahren werden sollte, wurden von den Narrenfreunden – womöglich ungewollt – ignoriert, stattdessen sauste die Seifenkiste in einer geraden Linie nach unten.

Da half auch die Anfeuerung der beiden Moderatoren Tatjana Wiedmann und Markus Wöhrle aka Elvis Presley und des Publikums mit einem dreifachen „Seifen-kisten“ nicht.

Beim deutlich voluminöserem Wagen „Wasser marsch in Togo“ in Anlehnung an das Hilfsprojekt von „Erwin“ Hervé Kossi Dotse war an Slalomfahren gar nicht erst zu denken – stattdessen hatte das Team schon Schwierigkeiten damit, die Rampe zu bewältigen. Da war ein wenig Starthilfe von den Hexen willkommen.

Auch bei den Fahrten der Seifenkiste „Muffda“ der Jugendkapelle Schiltach/Schenkenzell und des Müllwagens von „Sauberes Schiltach“ zeigte sich, dass die Teams mehr Wert auf die Gestaltung als auf Fahrtauglichkeit gelegt hatten.

An kreativen Ideen mangelte es den Teilnehmern schließlich nicht: Ein Team scherzte über die neuen E-Fahrzeuge des Schiltacher Bauhofs und baute eine orangene Seifenkiste, die Gerüchten zufolge 20 Stunden zum Aufladen braucht, um dann zwei Stunden fahren zu können. Ein Glück, dass die Fahrt die Hohensteinstraße hinunter nur gut zwei Minuten dauert und völlig CO2--neutral ist. Mit der „Casino-Bar Palmbeach“ gibt es derweil eine weitere Spielhalle in Schiltach – wenn auch diesmal nur als Seifenkiste.

Die Schiltacher Fiechtewaldt-Hexen waren auch mit dabei und starteten mit einem Nachbau ihres Hexenwagens. Die Narrenzunft Halbmeil setzte derweil auf einen „Umzug in Klein“ und hatte keinerlei Probleme damit, im Slalom um die Hütchen zu fahren, allerdings muss diese Leistung ins Verhältnis gesetzt werden – denn mit ihren Bobbycars hatte das Team mit Abstand die kleinsten Wagen.

Besonders kurios wurde es bei der Fahrt der Gruppe mit dem Motto „Fiesta Mexicana“. Auf der Hälfte der Strecke betrat eine als Donald Trump verkleidete Person die Rennstrecke und wollte das Fahrzeug stoppen. Dabei ließ diese nichts unversucht – eine Mauer aus Kartons brachte den Wagen schließlich zum Anhalten. Erfolgreich war Trump letztendlich dennoch nicht – auch die Mexikaner erreichten die Ziellinie.

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