Ruine Albeck bei Sulz: Tiere profitieren von Trockenmauer

Der Förderverein beteiligt sich in Form einer Spende zu 50 Prozent an den Kosten. Jürgen Hartmann (rechts), Katja Egeler, Frank Stadler (von links) und Markus Hartmann haben 4400 Euro an Bürgermeister Jens Keucher übergeben.
Förderverein Ruine AlbeckDie Sanierung der Trockenmauer am Hangweg unterhalb der Ruine Albeck ist das aktuelle Projekt, das die Stadt Sulz gemeinsam mit dem Förderverein Ruine Albeck vorantreibt.
Nach einer Begutachtung durch die obere Naturschutzbehörde in Freiburg, das Bauamt der Stadt Sulz und den Förderverein wurde im Herbst begonnen. Eine Fachfirma legte die Trockenmauer fachmännisch vom Bewuchs frei. Ebenfalls schotterte und verdichtete sie den dazugehörenden Fahrweg. Dieser erste Bauabschnitt wurde im November abgeschlossen.
Arbeiten dauern drei Jahre
An den Kosten beteiligt sich der Förderverein mit 50 Prozent in Form einer Spende, die vom Vorsitzenden des Fördervereins, Jürgen Hartmann, an Bürgermeister Jens Keucher übergeben wurde. Mit dabei waren der stellvertretende Vorsitzende Frank Stadler, Kassierer Markus Hartmann und Schriftführerin Katja Egeler.
In den kommenden drei Jahren folgen die nächsten Bauabschnitte. Jeweils im Frühjahr wird ein Drittel der Mauer durch eine Fachfirma abgetragen und wieder frisch aufgesetzt. Die abschnittsweise Bearbeitung ist für die Tiere, die in der Mauer leben, notwendig, damit diese innerhalb des verbleibenden Lebensraums an der Mauer unterkommen können. Dieses schonungsvolle und tierfreundliche Konzept wurde vom Naturschutz und allen Beteiligten entwickelt und umgesetzt, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Stadt Sulz als Eigentümer der Ruine hat im Haushalt entsprechende Mittel eingeplant, der Förderverein wird sich mit seinen Rücklagen beteiligen.