Oberndorf a. N.
: Fünf Jahre im Dienst für Gott und Gemeinde

Pfarrer Bernhard Rapp ehrt in der Sankt Mauritius-Kirche Ministranten für ihren Einsatz
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Oberndorf
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Pfarrer Bernhard Rapp (zweiter von rechts) zeichnete Ministranten für ihren Dienst in der Kirche aus. Foto: Holzer-Rohrer

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Von Claudia Holzer-Rohrer

Oberndorf-Bochingen. "In Jesus von Nazareth wird Gottes Wort zum Fleisch, wird Gott zu einem persönlichen Gegenüber, der mit den Menschen in Beziehung treten will, der sich mitteilen will, bereit zum Austausch und zur Kommunikation" war der zentrale Inhalt der weihnachtlichen Frohbotschaft in der Seelsorgeeinheit Oberndorf.

Seit Weihnachten sei Gott kein abstrakter Gedanke, denn Christi Geburt mache deutlich, dass Gott sich für die Menschen, deren Leben und Schicksal interessiere, dass er sie anspreche, Gemeinschaft mit ihnen haben wolle. So werde an Weihnachten das tiefste Geheimnis der Wirklichkeit Gottes offenbar: Weil er im verletzlichen, schutzbedürftigen Kind in die hinfällige Menschenwelt eintauche, sei er für jeden ansprechbar. So zeige der Beginn des Johannesevangeliums "Im Anfang war das Wort" wenig Idylle, passe deshalb aber um so mehr in die reale Alltagswelt mit all ihrer Begrenztheit, Hinfälligkeit und Vergänglichkeit. Dieser Paukenschlag aber könne die Sehnsucht, in einer ungeborgenen Welt Geborgenheit zu finden, in einer oft sinnlosen scheinenden Welt auf Sinn zu hoffen, neu wecken.

"Unser Gott ist gesellig": Diese Aussage des schweizer Pfarrers Kurt Marti brachte nicht nur den Inhalt der Auslegung des Weihnachtsevangeliums auf den Punkt, sondern nahm auch das Bild der Verkündigungskrippe so einzigartig auf, denn in Bethlehem treffen alle Straßen sternförmig bei der Krippe zusammen. Menschen aus allen Himmelsrichtungen versammeln sich im "Haus des Brotes" und treten in Beziehung mit Gott durch das Kind.

"Beziehung zu Gott und den Mitmenschen", dafür steht der Ministrantendienst, und so hätte Pfarrer Bernhard Rapp den Zeitpunkt für die Ehrungen nicht besser wählen können. Die Gemeinschaft zu pflegen als Kraftquelle, das Miteinander im Dienst und darüber hinaus der Zusammenhalt – das sei von hoher Wertigkeit und unverzichtbare Grundlage, den Spaß und die Freude am kirchlichen Ehrenamt zu erhalten.

Unter dem Applaus der Gläubigen konnten Meike Bühl, Christina Hirt, Thilo Erbrich, Heiko Kanz, Patrick Schittenhelm und Raffael Senn Dank und Anerkennung für fünf Jahre im Dienst für Gott und die Gemeinde in der Bochinger Sankt-Mauritius-Kirche entgegennehmen.

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