Nach Insolvenz von Felgenhersteller
: BBS-Areal in Schiltach soll nicht zur „Industrieruine“ verkommen

Was wird aus dem BBS-Areal in Schiltach-Hinterlehengericht? Eine Antwort auf diese Frage gibt es noch nicht. Bürgermeister Thomas Haas machte aber eine Andeutung.
Von
Niklas Ortmann
Oberndorf
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Noch ist unklar, wie es mit dem BBS-Areal weitergeht.

Dold

Ein Bürger fragte in der jüngsten Sitzung des Schiltacher Gemeinderats, was nun aus dem BBS-Areal werde. Die Stadt habe großes Interesse daran, „dass keine Industrieruine entsteht“ und sei daher mit dem Eigentümer und dem Makler in Kontakt, antwortete Bürgermeister Thomas Haas. Er berichtete von verschiedenen Interessenten und deutete an: „Vielleicht gibt es ja eine gute Entwicklung... Also nicht bei BBS selber“, schob Haas schnell hinterher. „Mehr kann ich dazu nicht sagen.“

Die in Hinterlehengericht ansässige BBS Autotechnik hatte im vergangenen Juli zum fünften Mal in der Firmengeschichte Insolvenz beantragt. Im Zuge dessen hat sich abgezeichnet, dass es für den traditionsreichen Felgenhersteller keine Zukunft mehr in Schiltach gibt.

Neben der Frage, was mit den Markenrechten passiert, die nach wie vor Altgesellschafter Klaus Wohlfarth hält, ist somit auch weiter offen, was aus dem großen Industriekomplex in Hinterlehengericht wird. Da BBS das Gebäude zuletzt lediglich angemietet hatte, zählte es nicht zur Insolvenzmasse, sondern ging an den Vermieter zurück.

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