Konzert in Oberndorf
: Schüler nehmen ihre Gäste auf musikalische Weltreise mit

Beim Frühjahrskonzert präsentieren Chöre und Ensembles des Oberndorfer Gymnasiums am Rosenberg ein mitreißendes Programm.
Von
Hans-Dieter Wagner
Oberndorf
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Stimmungsvoll geht es zu beim Frühjahrskonzert des Gymnasiums in der ehemaligen Klosterkirche.

Wagner

Musik verbinde, und Schüler und Lehrer des Gymnasiums am Rosenberg würden „heute Musik aus aller Welt präsentieren“, kündigte Schulleiter Dirk Weigold am in der voll besetzten Oberndorfer Klosterkirche an.

Das Frühjahrskonzert des Gymnasiums hatte auch dieses Jahr das Interesse zahlreicher Menschen geweckt. Sie waren gekommen, um einen Abend mit anspruchsvoller musikalischer Unterhaltung zu genießen.

Musik aus aller Welt war zu hören. Bei den Darbietungen aller Altersstufen begegnete das Publikum einer Vielzahl von verschiedenen Sprachen.

Musik spricht eine Sprache

Mit einem Song von Cassandra Steen, in dem es heißt: „Wir sprechen eine Sprache, auch wenn es anders klingt“, eröffnete die Klasse 6 B ein bemerkenswertes Konzert und hieß die Gäste in der Klosterkirche in vielen verschiedenen Sprachen herzlich willkommen.

Ein echter Ohrwurm

Mit einer Fuge aus der Geografie stellte sich der Eltern-Schüler-Lehrerchor vor, und dann begeisterte die Klasse 5 A: „Boomdongdong“ zündete ein rhythmisches Feuerwerk. Ein indonesisches Kinderlied mit dem Titel „Di sini senang“ folgte, bevor die Klasse 5 C eine eigene Komposition präsentierte mit der sie den Geschmack des fachkundigen Publikums traf. „Ohrwurm Otto“ nannten sie ihr Werk – Melodie und Rhythmus werden den Gästen wohl noch lange in den Ohren bleiben.

Ein Lied bewegt die Herzen

Auch französische Melodien durften an diesem Abend natürlich nicht fehlen, sind doch derzeit Austauschschüler aus der Partnerstadt Thierville am Oberndorfer Gymnasium. Das ukrainische Lied „Ukrayina tse ty“, das die Klassen 5 A und 6 B stimmungsvoll vortrugen, bewegte die Herzen und begleitete das Publikum in die Pause.

Nach der Pause füllte sich die Bühne: Vier Altersstufen intonierten gleichzeitig den Titel „C’est pas compliqué“ von Uli Führe, mit dem man den Zuhörern nahebrachte, dass Verständigung einfacher ist als man denkt.

Bei „Latin Nose“ glänzten die Saxofone und Sina, und die Schulband konnten mit „Roar“ und „Ho Hey“ viel Beifall einheimsen. Die Reihe der liebevoll einstudierten Musikstücke setzten die Klassen 8 A und 10 A fort: Sie präsentierten „Nakutakia siku njema“, bevor der Schulchor zusammen mit dem Percussion-Ensemble mit dem Welthit „Africa“ von „Toto“ das Finale einleitete.

Hier drückten Schulchor und Schulorchester die Hoffnung auf ein Ende der Gewalt und ein Gebet für eine neue Ära des Friedens und des Verständnisses in der Welt aus.

Lang anhaltender Beifall belohnte die Protagonisten auf der Bühne, aber auch die musikalischen Leiter Stephanie Dietrich und Thomas Schneider für einen gelungenen Konzertabend.

Großartige Leistung

Schulleiter Dirk Weigold bedankte sich bei allen Mitwirkenden für eine großartige Leistung“, und auch für die Besucher, darunter auch Bürgermeister Matthias Winter gab es ein herzliches Dankeschön.

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