Kalte Jahreszeit in Schiltach
: Was Bürger zum Winterdienst wissen müssen

Unaufhaltsam ist die kalte Jahreszeit mit Frost, Reifglätte und Schneefall angekommen. Die Stadt Schiltach gibt wichtige Hinweise zum Winterdienst.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der Winterdienst in Schiltach ist bereit für die kalte Jahreszeit. (Symbolfoto)

© Wellnhofer Designs – stock.adobe.com

Um das Risiko für städtische Straßen und Flächen zu minimieren, hat sich der Bauhof um Bauhofleiter Eugen König wieder gut vorbereitet, personell wie auch materiell. Die Räum- und Streufahrzeuge sind gewartet und gerüstet und das Streugutsilo gut gefüllt. Dazu wurden vergangenen Woche auch die Schneestangen im Außenbereich gesetzt, die sowohl den Verkehrsteilnehmern als auch dem Räumdienst als Orientierungshilfe bei großen Schneehöhen und -verwehungen dienen. Darüber informiert die Stadt Schiltach in einer Pressemitteilung.

Fahrzeuge und Trupps Neben Großfahrzeugen mit Räumschild und Streubehälter für die breiten Wege und das Außenbereichsnetz gibt es auch kleinere Einsatzfahrzeuge für die engen Straßen im Altstadtbereich oder manchen Wohngebieten mit schmalen Straßen sowie für die Geh- und Radwege. Ebenso ist eine Schneefräse dort im Einsatz, wo es möglich ist.

Weiter gibt es zwei handgeführte Trupps für die vielen Treppen und „Stäpfele“ im Stadtgebiet und natürlich auch den Bereichen von Vorder- und Hinterlehengericht.

Hier gibt es kein Homeoffice

Einsatzzeiten In diesem Arbeitsfeld gibt es für die Mitarbeiter keine Möglichkeit für Homeoffice: Für die Männer des städtischen Räum- und Streukommandos wird die Rufbereitschaft angeordnet und gilt außerhalb der regulären Arbeitszeit, also nachts, an Wochenenden und Feiertagen, das bedeutet, die Mitarbeiter müssen erreichbar und einsatzbereit sein.

Bei winterlichen Vorhersagen werden ab 4 Uhr Kontrollfahrten durchgeführt, um, wenn erforderlich, den Winterdienst auszulösen. Diese Zeit bedeutet für alle eine große Herausforderung, insbesondere dann, wenn es sich um einen langen Winter handelt.

Ab 5 Uhr im Einsatz

Der Räumdienst der Stadt Schiltach ist oftmals sehr früh im Einsatz, im Regelfall wochentags im Zeitraum von 5 Uhr bis 20 Uhr und an Wochenenden und Feiertagen von 6 Uhr bis 19 Uhr.

Räum- und Streuplan Dabei ist zu beachten, dass eine sehr hohe Anzahl an Kilometern durch die Stadt Schiltach zu räumen ist. Alleine im Außenbereich kommt eine Gesamtstrecke von 78 Kilometern mit öffentlichen Straßen zusammen.

Verkehrswichtige Straßen haben Priorität

Für die Räumung gibt es aufgrund der Straßenqualifikation einen gewissen Räum- und Streuplan, nach dem verfahren wird. Das wird dann über Räumstufen organisiert, zuerst werden die verkehrswichtigen Straßen geräumt und gestreut. Wenn diese Bereiche erledigt sind, kommen die Wohn- und Seitenstraßen dran.

Der städtische Bauhof kann nicht überall zur gleichen Zeit sein und schon gar nicht jeden einzelnen individuellen Wunsch erfüllen, heißt es in der Mitteilung weiter. Es kommt daher auch vor, dass die Räumfahrzeuge in manchen Straßen erst wieder vorbeikommen, wenn die Anlieger die Gehwege oder Einfahrten schon geräumt haben. Dabei lässt sich leider nicht immer verhindern, dass wieder Schnee auf die geräumten Flächen zurückgeschoben wird. Dies geschieht laut Mitteilung nicht mit Absicht, sondern lässt sich ganz einfach nicht verhindern.

Durchfahrtsbreite von 3,5 Metern benötigt

Durchfahrtsbreite Wichtig ist auch, dass die Räum- und Streufahrzeuge dorthin kommen, wo sie räumen und streuen sollen. Oftmals wird durch falsch parkende Autos die Durchfahrt der Winterdienstfahrzeuge erschwert oder manchmal sogar verhindert, so dass dann wieder Rückmeldungen kommen, dass gar nicht geräumt worden ist, dies aber gar nicht möglich war.

Der Räumdienst benötigt an den Straßen eine Durchfahrtsbreite von 3,5 Metern. In Wendehammern gilt ein grundsätzliches Halteverbot, was auch besonders für den Winterdienst wichtig ist.

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