Hauptversammlung mit Rückblick
: Schiltacher Skiclub trifft vermehrt auf Schneemangel im Schwarzwald

Bei seiner Jahresversammlung blickte der Verein auf die Aktivitäten im vergangenen Jahr zurück.
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(red/pm)
Oberndorf
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Der Vorstand des Skiclub Schiltach ehrte Karl Haberer für 25-jährige Mitgliedschaft (von links): Melanie Wöhrle (Schriftführerin), Carina Armbruster (Kassiererin), Karl Haberer (Jubilar), Lena Brand (zweite Vorsitzende), Sven Weispfennig (Vorsitzender).

Axel Rombach

Bei der Hauptversammlung des Skiclub Schiltach am stand neben dem Rückblick auf ein ereignisreiches Vereinsjahr auch ein stiller Moment im Vordergrund: Die Mitglieder gedachten Heinz Tappert, Ehrenmitglied und Gründungsvater des Clubs, der im Januar verstorben ist. Erster Vorsitzender Sven Weispfennig bat die Anwesenden zu einer Schweigeminute.

Im weiteren Verlauf zog Weispfennig eine rundum positive Bilanz des vergangenen Vereinsjahres. Besonders hervorgehoben wurden der erfolgreiche Einsatz beim Schiltacher Stadtfest 2025 sowie die Feierlichkeiten zum 30-jährigen Vereinsjubiläum – ein Abend zu Ehren langjähriger Mitglieder und der vielen Aktiven. Auch die Jahresabschlusswanderung zum Schwenkenhof mit geselligem Beisammensein gehörte zu den Highlights.

Die Skiabteilung unternahm eine dreitägige Skisafari nach Ischgl, Schöneben und Nauders bei guter Schneelage. Skikurse wurden am Rösslelift in Schönwald angeboten – dank Kunstschnee trotz schwieriger Schwarzwälder Verhältnisse. Der Club diskutierte, wie der Skisport angesichts steigender Kosten gerade für junge Menschen attraktiv gehalten werden kann. Auch die Langläufer spürten den Schneemangel im Schwarzwald: Werner Wöhrle berichtete jedoch von einem gelungenen Wochenende im schneereichen Lingenau im Bregenzerwald als willkommene Alternative. Axel Rombach vertrat die vakante Stelle des Bikewarts und blickte auf eine starke Radsaison zurück. Höhepunkt war eine dreitägige Ausfahrt nach Albstadt-Ebingen mit rund 180 Kilometern und 3200 Höhenmetern auf der Schwäbischen Alb – mit Panoramablick auf Burg Hohenzollern und zufällig mitten im 50-Jahr-Jubiläum der Stadt.

Touren geplant

Weitere Touren führten durch die Täler und Höhen des Schwarzwaldes. Für 2026 ist eine Dreitages-Tour ab Schiltach nach Furtwangen und zurück geplant. Die Stelle des Bikewarts bleibt weiterhin vakant. Beate und Erhard Rothfuß sowie Joachim Waidele berichteten von einer dreitägigen Wanderung im Brandnertal in Vorarlberg.

Für 2026 ist eine Bergtour im Gebiet Warth-Schröcken geplant – der Ort wurde beim Vereinsabend per Ratespiel gelüftet: Es ist der Heimatort von Olympia- und Weltcupsieger Johannes Strolz.

Stabile Finanzlage

Ailleen Broghammer organisierte gemeinsam mit Alisia Weichenhein 17 Skigymnastik-Termine mit im Schnitt 22 Teilnehmern. Zweite Vorsitzende Lena Brand berichtete vom Sommerferienprogramm, bei dem der Verein mit dem Beitrag „Anis Schwarzwaldgeheimnis“ mitwirkte. Kassiererin Carina Armbruster meldete eine stabile Finanzlage mit leichtem Zugewinn. Kassenprüfer Bernd Kinle empfahl die Entlastung, die die Mitglieder einstimmig erteilten. Stellvertretender Bürgermeister Axel Rombach würdigte das ehrenamtliche Engagement des Clubs.

Den Abschluss der Versammlung bildete eine persönliche Ehrung: Sven Weispfennig überreichte Karl Haberer ein Präsent für 25 Jahre Mitgliedschaft im Skiclub Schiltach und dankte ihm herzlich für seine langjährige Treue zum Verein.

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