Gymnasium in Oberndorf
: Am Rosenberg geht eine Ära zu Ende

Sekretärin Gerlinde Weißbrodt freut sich auf den Ruhestand – und führt und begleitet ihren Nachfolgerin Diana Oppold seit den Pfingstferien in den neuen Job hinein.
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(red/pm)
Oberndorf
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Diana Oppold (links) wird auch nach den Sommerferien noch Begleitung von Gerlinde Weißbrodt bekommen.

Gräber

Seit den Pfingstferien trifft die Schulgemeinschaft auf zwei lächelnde Gesichter, wenn sie das Sekretariat im Gymnasium betritt: auf Gerlinde Weißbrodt, die seit 29 Jahren Schulsekretärin am Gymnasium am Rosenberg ist, und auf ihre Nachfolgerin Diana Oppold.

Für eine Übergangszeit arbeiten sie zu zweit zusammen, so kann Diana Oppold vom Erfahrungsschatz ihrer Vorgängerin profitieren und bekommt manch nützlichen Tipp.

29 Jahre Anlaufstelle für die Schulgemeinschaft

Erfahrung sammeln konnte Gerlinde Weißbrodt reichlich in den vergangenen 29 Jahren, in denen sie am GaR Anlaufstelle für die ganze Schulgemeinschaft war. Vier verschiedene Schulleiter hat sie in dieser Zeit erlebt, etliche Lehrerinnen und Lehrer kennen gelernt und viele Generationen von Schülern und Eltern betreut.

Am schönsten an ihrer Arbeit hat sie stets den guten Kontakt zu den Schülern und Lehrern empfunden. Als lustigstes Erlebnis ist ihr eine Entenküken-Rettungsaktion in Erinnerung, als vergangenes Jahr eine Entenmama mit ihren Küken direkt vor dem Fenster des Sekretariats in Not geraten war und die gesamte Entenfamilie in einer Gemeinschaftsaktion mit Hilfe eines Schuhkartons gerettet werden konnte.

Künftig darf der Wecker nach 5.30 Uhr klingeln

Auch wenn sie sich noch nicht komplett in den Ruhestand verabschiedet, so freut sie sich doch sehr darauf, dass im neuen Schuljahr der Wecker nicht mehr jeden Tag um 5.30 Uhr klingelt und sie mehr Zeit für Familie und Enkelkinder haben wird. Aber so ganz loslassen möchte sie noch nicht: An zwei halben Tagen in der Woche wird sie weiterhin zur Schule kommen und ihrer Nachfolgerin im Sekretariat zur Seite stehen.

Lust auf beruflichen Wechsel

Diana Oppold hatte Lust auf einen beruflichen Wechsel. In der Stellenausschreibung fühlte sich die gelernte Hotelfachfrau vor allem von der Vielseitigkeit der Aufgaben angesprochen. Ganz unbekannt ist ihr der neue Arbeitsort nicht, da sie das Gymnasium bereits aus Elternsicht kennt – ein Vorteil, denn die meisten Namen im Kollegium sind ihr schon vertraut.

Eine erste Bilanz zieht sie nach sieben Wochen: Die Arbeit im Sekretariat macht ihr riesigen Spaß, die Aufgaben seien abwechslungsreich, der Kontakt mit Kollegium, Schulleitung und Schülerschaft sehr angenehm. Vor allem aber hebt Diana Oppold die Geduld ihrer Vorgängerin hervor, mit der diese ihr alle Abläufe erkläre. Gerade die zurückliegenden Wochen, mit Abiturprüfungen und Zeugnissen für alle Schüler, gehören zu den anstrengendsten eines jeden Schuljahres, die gut organisiert sein wollen.

Ein bisschen Geduld in der ersten Zeit hilft

Ein bisschen Geduld wünscht sich Diana Oppold nun auch von den Eltern, Schülern und Lehrern, wenn sie im neuen Schuljahr ab 9. September den Großteil der Arbeit allein übernehmen wird. Und sie hofft auch, dass ihr mit der Zeit das gleiche Vertrauen geschenkt werde wie ihrer Vorgängerin im Sekretariat des Gymnasiums am Rosenberg.

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