Gottlob-Freithaler-Haus Schiltach
: So achtet das Heim auf Wohlergehen von Mitarbeitern und Bewohnern

Aktive Pausen, Cocktails und ein Naschgarten – was das Gottlob-Freithaler-Haus in Schiltach für das Wohlergehen von Mitarbeitern und Bewohnern tut.
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(red/pm)
Oberndorf
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Pflegekräfte und Heimbewohner freuen sich über die Urkunde für „Prävention in der Pflege“.

AOK

Im Gottlob-Freithaler-Haus in Schiltach achtet die Heimleitung auf die Gesundheit und das Wohlergehen ihrer 150 Mitarbeiter und 80 stationären Bewohner sowie vier Kurzzeitpflege-Gästen. Nach der erfolgreich abgeschlossenen Teilnahme am Projekt „Prävention in der Pflege“ erhielt die Einrichtung nun eine Urkunde von Barbara Neff, stellvertretende Geschäftsführerin der AOK Schwarzwald-Baar-Heuberg.

Pflegekräfte haben in ihrem Job erhebliche körperliche und psychische Belastungen zu meistern, heißt es in einer Mitteilung der AOK. Deshalb verlangt der Gesetzgeber von den Krankenkassen für diese Berufssparte zusätzliche Maßnahmen in der Gesundheitsförderung. Die AOK Baden-Württemberg gehe mit ihrem Projekt „Prävention in der Pflege“ – kurz PiP – darüber hinaus. Sie unterstützt mit dem Modellvorhaben in ausgewählten Einrichtungen der Region sowohl das Wohlbefinden von Mitarbeitern als auch das der Bewohner von Pflegeeinrichtungen und hilft bei der systematischen Einführung und nachhaltigen Etablierung gesundheitsfördernder Maßnahmen.

Fest im Alltag integriert

„Mit dem Programm ‚Prävention in der Pflege‘, das Pflegekräften und Bewohnern zugutekommt, verfolgen wir einen ganzheitlichen Ansatz. Es nützt den Menschen, die hier arbeiten und wohnen gleichermaßen“, erläuterte Petra Duffner, Leiterin des Projektes im Gottlob-Freithaler-Haus. Das Programm sieht vor, dass Prävention und Gesundheitsförderung fest im Alltag der Einrichtung integriert werden.

Das Gottlob-Freithaler-Haus hat mittlerweile einiges für die Bewohner und Mitarbeiter auf den Weg gebracht: 23 Mitarbeiter fuhren beim Stadtradeln mehr als 1000 Kilometer. Eine aktive Pause wurde eingeführt, und während Sitzungen werden kurze Übungen eingebaut. Donnerstags gibt es einen Afterwork-Party mit Cocktails. Die Bewohner haben einen Naschgarten mit Früchten und Kräutern angelegt, sie üben regelmäßig Sturzprophylaxe und bereiten gesunde Snacks zu. „Wenn es Neuigkeiten in der Pflege gibt, ist das Gottlob-Freithaler-Haus immer gleich dabei“, so der Geschäftsführer Uli Esslinger.

„Gesundheitsförderung, die langfristig und erfolgreich sein will, muss in den Strukturen der Heime fest verankert sein,“, erläutert Janine Möller, AOK-Koordinatorin für betriebliches Gesundheitsmanagement.

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